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Marketing, SEO

6 Tipps zum Schreiben einer Call-to-Action

Täglich werden unzählige Texte im Internet veröffentlicht. Diese können von Blog-Posts, Nachrichtenartikeln, Social-Media-Posts, Forenbeiträgen bis hin zu Produktbewertungen reichen. Umso schwieriger ist es dann, mit seinem eigenen Artikel die erwünschte Aufmerksamkeit der Kunden und Leser zu gewinnen.

Außerdem ist es damit auch nicht getan. Denn ein Leser generiert noch keinen Umsatz. Aus dem Leser muss ein Kunde werden. Um die sehr sprunghaften Nutzer zu halten, gibt es ein hilfreiches Instrument: Call-to-Action. Denn damit werden die Leser gezielt zu einer bestimmten Handlung aufgefordert. Aber wie müssen Sie eine Call-to-Action schreiben? Und wie können Sie diese dann wirkungsvoll einsetzen?

Call to Action CTA was ist?
Call to Action

Was ist eine Call-to-Action?

Der Begriff „Call-to-Action“ (CTA) ist ein weit verbreiteter Marketingbegriff, der seinen Ursprung im Direktmarketing hat. Dort wurden beispielsweise Verkaufsgespräche mit einer Handlungsaufforderung beendet, um schlussendlich die Erfolgsrate zu erhöhen.

Wie genau diese CTA aussieht, kann variieren. Ob in einem Artikel auf einer Webseite, in einem Newsletter oder in einer Werbeanzeige als Satz formuliert oder als Button  (z.B. „Jetzt kaufen!“, „Hier bestellen!“, „Jetzt abonnieren!“). Damit wird ein letzter Impuls gegeben, um die Handlung beim User auszulösen. Doch ob der Leser die Handlung ausführt, hängt unter anderem von der Form und Position des CTA, aber auch dessen Inhalt und optischen Gestaltung ab.

6 Tipps für gute Call-to-Actions

Doch wie muss in Ihrem Unternehmensblog eine gelungene Call-to-Action geschrieben sein, damit die beabsichtigte Handlung ausgelöst wird?

Geben Sie Antworten

Nur, weil ein Text lautet „Klick mich“, wird kein Leser automatisch darauf klicken. Zunächst einmal wird er sich überlegen, was er davon hat. Aus diesem Grund werden reine Handlungsaufforderungen wie „Hier bestellen“ in der Regel auch ignoriert.

Dagegen zeichnet sich eine gelungene CTA dadurch aus, dass damit mögliche Fragen der User beantwortet werden. Somit wird der Besucher der Homepage oder des Blogs darüber informiert, was ihn nach dem Klick erwartet oder welche Vorteile er sich dadurch sichern kann.

Besonders beliebt sind CTAs mit Rabattversprechungen („Bestellen Sie und sichern Sie sich noch heute 15 Prozent Rabatt“) oder dem Hinweis auf einen kostenfreien Newsletter. So weiß der Besucher der Webseite sofort, was ihn nach dem Klick auf den Link oder Button erwartet.

Verwenden Sie aussagekräftige Verben

Nur ein aussagekräftiges Verb verrät einem Leser genau, welche Handlung von ihm erwartet wird. Am besten wird dazu der Imperativ (Befehlsform) verwendet. Nur so ist die  Handlungsaufforderung unmissverständlich.

Aber auch Hinweise wie: „Auch interessant“ oder „Dieser Beitrag könnte Sie auch interessieren“ sind gute CTAs. Warum? Der Kunde bleibt damit länger auf Ihrer Seite und es erhöht sich die Chance, dass er weitere Dinge entdeckt, die für ihn interessant sein könnte.  

CTA direkt einbetten

Die Call-to-Action muss schnell, einfach und bequem zu erreichen sein. Die Wirkung geht ins Leere, wenn die CTA erst gesucht werden muss. Das bringt mich direkt zum nächsten Punkt:

CTA deutlich erkennbar gestalten

Die CTA muss nicht nur leicht zu erreichen sein. Sie muss dem Leser auch direkt auffallen. Eine zu dezente Farbe bei einer Verlinkung im Text ist genauso hinderlich, wie ein zu kleiner, unscheinbarer Button. Jedoch sollte die Farbgebung nicht allzu plakativ sein. Ein knalliges Rot inmitten einer dezent blauen Website wirkt wie ein Fremdkörper. Ob jemand gerne darauf klickt, ist fraglich.

Und: Bei all der Gestaltung dürfen Sie aber nie vergessen, dass der Leser immer gleich erkennen muss, was er machen soll. Wenn Sie also einen Textabschnitt mit einem Link hinterlegen, aus dem nicht hervorgeht, was sich dahinter verbirgt, verpufft die erhoffte Wirkung der CTA.

CTA Ghostwriterin
Eine richtige CTA hat große Wirkung

Achten Sie auf ein einheitliches Bild

Auch wenn Sie die Call-to-Action deutlich sichtbar in ihrem Unternehmensblog integrieren wollen, sollte diese optisch immer noch zum Rest des Firmenauftritts passen. Nicht nur farblich – auch inhaltlich. Wenn Sie in Ihren Texten grundsätzlich auf eine direkte Leseransprache verzichten, kann die Handlungsaufforderung wie ein Schrei nach Aufmerksamkeit wirken. Und wenn dann die Besucher plötzlich mit Du oder Sie angeschrieben werden, ist das doppelt verwirrend. Genauso seltsam wirkt es, wenn die Leseransprache Sie, die CTA aber in Du verfasst ist.

Die richtige Verlinkung

Die CTA muss ordentlich verlinkt werden. Geht sie ins Leere (404 Error) oder endet sie auf einer falschen Seite, ist das für den Leser mehr als ärgerlich. Und für Ihr Unternehmen schädlich. Denn die Besucher werden nun nicht anfangen, die Website nach dem passenden Beitrag zu durchsuchen. Viel eher werden sie genervt die Seite Ihre Homepage oder den Unternehmensblog verlassen.

Eine Call-to-Action schreiben

Nicht nur eine gute Einleitung, eine ansprechende Überschrift und ein passender Schluss sind bei einem Blogbeitrag für Ihr Unternehmen wichtig. Auch die Call-to-Action hilft Ihnen, Ihr Zielpublikum an sich zu binden und die Verweildauer auf Ihrer Seite zu erhöhen. Zugleich steigern Sie damit zuverlässig die Interaktion mit Ihren Inhalten.

Deshalb sollten Sie keine der hier genannten Punkte – Einleitung, Überschrift, oder CTA – auf die leichte Schulter nehmen. Wenn Sie keinerlei Erfahrung in diesen Bereichen haben, kann es daher sinnvoll sein, mit einem erfahrenen Copywriter zusammenzuarbeiten. Dieser kann Ihnen helfen, die richtigen Formulierungen und Keywords für Ihr Unternehmen zu finden.

Wollen auch Sie einen Unternehmensblog starten oder sind Sie auf der Suche nach neuen Webseitentexten und Blogbeiträgen? Dann kontaktieren Sie mich direkt und lassen Sie uns darüber reden.