Mein Arbeitsalltag als Copywriterin und Konzeptionerin wird aber nicht nur von Keywordrecherche und suchmaschinenoptimierten Landingpages bestimmt. Viele meiner Textaufträge spielen sich leise im Hintergrund ab: Ein PR-Text mit einem Sponsoringkonzept hier, da ein Newsletter, dort eine Pressemitteilung.
Im Fachjargon handelt es sich hierbei um „Below the Line“ Themen. Hier werde ich immer zur Gelegenheitsarbeiterin. Selten mit hohen Reichweiten. Aber auch die müssen für Unternehmen und Firmen geschrieben werden. Aber wenn man weiß, wie es richtig geht, kann man viele dieser Textaufträge querbeet auch selber schreiben. Deswegen möchte ich in meinen diversen Ratgebern und Anleitungen versuchen, mein Wissen zu teilen. Daher widme ich mich heute dem Thema „Pressemitteilung schreiben“.
Das Wichtigste in Kürze:
- Eine Pressemitteilung ist eine kurze, sachliche Nachricht an Journalistinnen und Journalisten und soll redaktionelle Berichterstattung auslösen.
- Der Pressetext funktioniert nur, wenn er einen klaren Nachrichtenwert hat und journalistische Standards sauber erfüllt.
- Der Aufbau folgt der umgekehrten Nachrichtenpyramide, damit Redaktionen die Kerninformation sofort erkennen und den Text bei Bedarf von unten kürzen können.
- In Überschrift und Lead müssen die wichtigsten W-Fragen schnell beantwortet werden, damit der Inhalt ohne Rückfragen verständlich ist.
- Eine Pressemitteilung besteht aus Überschrift, Lead, Hauptteil, Boilerplate und einem vollständigen Pressekontakt.
- Pressemitteilungen lohnen sich vor allem bei echten Anlässen wie Eröffnungen, einem neuen Produkt, Expansionen, relevanten Veränderungen oder belastbaren Statements mit Fakten, nicht bei reiner Werbung.
- Es gibt keine feste Versandfrequenz, aber zu viele Aussendungen ohne Anlass schaden eher, weshalb zwischen zwei Themen meist Abstand sinnvoll ist.
Was ist eine Pressemitteilung?
Eine Pressemitteilung ist eine kurze, sachliche Nachricht von Unternehmen, Organisationen oder Institutionen an Journalistinnen und Journalisten. Wichtig ist dabei immer Zielrichtung: Eine Pressemitteilung will eine redaktionelle Berichterstattung auslösen. Sie verkauft nicht, sie informiert nur.
Die jeweilige Redaktion soll schnell verstehen, was passiert ist, warum das relevant ist und welche Fakten gesichert sind.
Damit das klappt, müssen zwei Dinge stimmen:
- Nachrichtenwert: Für die jeweilige Redaktion muss klar sein, warum das Thema relevant ist.
- Handwerk: Der Text folgt journalistischen Standards, beantwortet die W-Fragen und bleibt sachlich.
Genau deshalb ist die Pressemitteilung im Kern wie eine journalistische Nachricht aufgebaut: Überschrift, dann ein Lead, der die wichtigsten Informationen bündelt, danach Details und Hintergrund in absteigender Wichtigkeit. Wichtig ist dabei immer auch die Tonalität: neutral, informativ, ohne Superlative und ohne Selbstlob. Pressemitteilungen sind kein Werbetext, sie verkaufen nicht. Sie informieren und sind ein Arbeitsmaterial für Redaktionen.
Typische Synonyme für Pressemitteilung (je nach Region/Sprachgebrauch) sind noch Pressemeldung, Presseinformation, Medienmitteilung.
Wann ist eine Pressemitteilung sinnvoll?
Sinnvoll ist eine Pressemitteilung immer dann, wenn Sie eine echte Nachricht mit Nachrichtenwert haben. Geeignete Anlässe sind:
- Neueröffnung, Umzug, Jubiläum, Tag der offenen Tür, Messe, besondere Veranstaltungen
- Investitionen, Expansion, ungewöhnliche Aufträge, relevante Unternehmensentwicklungen
- Veränderungen in der Geschäftsleitung, Einstellungen/Entlassungen, außergewöhnliche Personalia (mit Relevanz)
- Statements zu Branchen- oder Standortthemen, wenn es wirklich Substanz hat (Daten, Fakten, Einordnung).
Der Prüfstein ist immer derselbe: Würde eine Redaktion das als Nachricht erkennen und drucken oder ist es eigentlich eine Anzeige? Wenn es ohne Werbesprache funktioniert, der Text die W-Fragen sauber beantwortet und ein Außenstehender sofort versteht, „warum das jetzt relevant ist“, dann passt das Format der Pressemitteilung.
Wie oft eine Pressemitteilung schreiben? Versandhäufigkeit
Es gibt keine fixe Regel, wie oft ein Unternehmen Pressemitteilungen verschicken „muss“ oder darf. Wichtig ist hierbei nämlich nicht die Frequenz, sondern die Relevanz. Zu häufige Mitteilungen ohne echten Anlass werden schnell als Aktionismus wahrgenommen und schaden eher der Beziehung zu Redaktionen. Tipp:
- Planen Sie Ihre Pressemitteilungen wie Inhalte: Themen, Termine, Zielmedien, Zuständigkeiten.
- Halten Sie zwischen zwei Aussendungen etwas Abstand (der Presseverteiler openPR nennt als Faustregel mindestens 2 bis 3 Wochen zwischen jedem Versand, außer es sind klar getrennte Themen).
- Wenn Sie regelmäßig Themen haben (z. B. starkes Wachstum, viele Events, Studien, echte Produktneuheiten), kann das natürlich auch häufiger sein.
Inhalt und Aufbau Pressemitteilung
Der Aufbau einer Pressemitteilung ist wenig kreativ. Sie folgt einem klaren journalistischen Erwartungsschema. Redaktionen arbeiten unter Zeitdruck. Sie scannen Texte. Alles, was nicht sofort einordenbar ist, wird gekürzt oder aussortiert. Deshalb orientiert sich der Aufbau an der Pressemitteilung auch an der Nachrichtenpyramide.
Welche Struktur muss eine Pressemitteilung haben?
Die Nachrichtenpyramide ist ein Schreib- und Strukturierungsprinzip, bei dem die wichtigsten Informationen zuerst stehen, gefolgt von weniger wichtigen Details, bis hin zu Hintergrund und Zusatzinformationen am Ende. Die umgekehrte Pyramide entstand im 19. Jahrhundert im Zusammenhang mit technischen und redaktionellen Anforderungen im Nachrichtengeschäft. Fernschreiber und Telegraphen führten dazu, dass Reporter Informationen so sendeten, dass der Empfänger zuerst das Wesentliche erhielt, falls die Übertragung abbrach. Und das hat sich bis heute durchgesetzt:
- Oben (breit): zentrale Fakten
- Unten (schmaler): ergänzende Details und Kontext
Abbildung einer Nachrichtenpyramide

Dieses Modell bezeichnet man auch als „summary lead style“ oder „Bottom Line Up Front (BLUF)“: Der Kern der Nachricht steht zu Beginn, damit die Leserinnen und Leser sofort verstehen, worum es geht.
Feste Bestandteile:
- Überschrift
- Lead (Einleitung)
- Hauptteil
- Boilerplate (Standardtext)
- Pressekontakt
Der Lead (erste Satz plus) ist dabei besonders wichtig. Er muss eigenständig verständlich sein. Denn viele Redaktionen lesen nicht weiter, wenn der erste Absatz die Nachricht nicht klar transportiert.
Häufig wird der Aufbau fälschlich mit der AIDA-Formel verwechselt. AIDA stammt aber aus der Werbung und soll verkaufen. Pressemitteilungen funktionieren anders:
- Sie verkaufen nicht.
- Bauen keine Spannung auf.
- Setzen nicht auf Dramaturgie.
- Haben keine Teaser-Sprache.
Welche W-Fragen sollen in der Einleitung von Pressetexten beantwortet werden?
Damit die Einleitung aber auch zum Weiterlesen animiert, sollten Sie beim Schreiben der Pressemeldung immer schon gleich die klassischen W-Fragen in die Einleitung einbauen, priorisiert nach Relevanz.
Wichtig: Nicht jede Pressemitteilung braucht jede Frage gleich stark, aber die Kerninformationen müssen enthalten sein.
Pflichtfragen im Lead:
- Wer handelt?
- Was ist passiert?
- Wann findet es statt oder ist es passiert?
- Wo ist der Bezug?
- Warum ist das relevant?
- Wie wurde es umgesetzt (kurz)?
Der Lead umfasst in der Regel 3 bis 5 Sätze. Er ist so geschrieben, dass er allein stehen kann. Ohne unnötige Fachbegriffe und Fremdwörter oder Abkürzungen. Es muss verständlich sein. Redaktionen kopieren diesen Absatz häufig direkt in ihre Meldung/in den Teaser oder nutzen ihn als Zusammenfassung.
Wichtig: Die Reihenfolge ist nicht zufällig. Wenn Redakteure kürzen, fallen zuerst „Warum“ und „Wie“ weg. Wer, was, wann, wo müssen deshalb sofort klar sein. Entstehen beim Lesen Rückfragen, ist der Text nicht gut.
Beispielstruktur für Lead:
„Die Muster GmbH erweitert zum 1. Oktober 2026 ihren Standort in Köln. Mit der Eröffnung reagiert das Unternehmen auf die steigende Nachfrage im Bereich X. Am neuen Standort entstehen 25 weitere Arbeitsplätze.“
Wie schreibe ich eine prägnante Überschrift für eine Pressemeldung?
Mehr noch als die Einleitung entscheidet die Überschrift darüber, ob eine Pressemitteilung gelesen wird. Sie ist keine Headline wie in der Werbung, sondern eine Nachrichtenzeile.
Grundregeln:
- 60 bis 70 Zeichen als Richtwert
- Kernaussage voran
- Keine Einleitung, kein Kontext
- Keine Floskeln
Die Überschrift beantwortet im Idealfall bereits „Wer macht was“. Begriffe wie „Pressemitteilung“, „Jetzt neu“ oder „Wir freuen uns“ haben hier nichts verloren.
Gute Überschrift:
- „Muster GmbH eröffnet neuen Standort in Köln“.
Schlechte Überschrift:
- „Innovativer Meilenstein für die Zukunft der Branche“
Für SEO kann die Überschrift zusätzlich relevante Begriffe enthalten, darf aber nicht künstlich wirken. Journalistische Lesbarkeit hat Vorrang vor Keywords.
Welche Wörter vermeiden Journalisten in Überschriften ihrer Presseinformation?
Journalisten reagieren sensibel auf Werbe- und PR Sprache. Bestimmte Wörter gelten hier als klare Warnsignale und führen deshalb häufig zur Ablehnung oder starken Kürzungen.
Typische Problemwörter:
- Revolutionär
- Einzigartig
- Führend
- Marktführend
- Bahnbrechend
- Top-Qualität
- Maßgeschneidert
Diese Begriffe sind nicht belegbar und wirken wie Eigenlob. Redaktionen streichen sie aus den Presseinformationen rigoros heraus. Oder sie ignorieren die Meldung komplett.
Statt Wertungen zählen hier nämlich Fakten und Glaubwürdigkeit:
- Zahlen
- Orte
- Termine
- Klare Handlungen
Faustregel: Alles, was Sie nicht belegen können, gehört nicht in die Überschrift.
Tipp: Vermeiden Sie außerdem Passivkonstruktionen beim Schreiben der Pressemitteilung. Verwenden Sie stattdessen aktive Verben und zitieren Sie wortwörtlich.
Welche Angaben gehören in die Boilerplate?
Die Boilerplate ist der Standardtext über das Unternehmen. Der typische Umfang der Boilerplate in der Pressemeldung sind 4 bis 5 Sätze. Sie steht immer am Ende der Pressemitteilung und beantwortet eine einfache Frage: Wer ist der Absender?
Zu den Inhalten der Boilerplate gehören:
- Gründungsjahr
- Geschäftsfeld
- Unternehmensgröße (z. B. Mitarbeiterzahl)
- Standorte
- Ggf. Positionierung oder Zielgruppe
Je unbekannter ein Unternehmen ist, desto aussagekräftiger und informativer sollte die Boilerplate geschrieben sein. Sie wird von Redaktionen außerdem häufig unverändert übernommen.
Direkt danach folgt noch der Pressekontakt:
- Name
- Funktion
- Telefonnummer
- E-Mail-Adresse
Ohne erreichbaren Pressekontakt sind Pressetexte unvollständig.
- Gutes Beispiel: Kathrin Landsdorfer, Senior Copywriterin & SEO-Expertin, Cham. Seit 2019 schreibt sie SEO-Texte und Pressemitteilungen für Branchen wie IT und Handwerk. Das Unternehmen bietet SEO Coaching sowie Ghostwriting/Copywriting.
- Schlechtes Beispiel: Das beste Texter-Team ever! Wir rocken Ihre Inhalte und machen Sie zum Star. Folgen Sie uns auf Social Media!
Brauchen Pressetexte Bilder?
Pressetexte brauchen nicht zwingend ein Bild oder Infografiken. Sie profitieren aber davon. Achten Sie aber unbedingt auf eine hohe Auflösung. Und vor allem darauf, dass das Motiv zum Thema passt. Vermeiden Sie außerdem wenn möglich Stockfotos und verwenden Sie nur Bildmaterial, zu dem Sie die Urheberrechte haben. Andernfalls müssen Sie die Quellen angeben.
Wie lang soll eine Pressemitteilung sein?
Eine Pressemitteilung ist kurz. Sie muss in wenigen Sekunden auf den Punkt kommen. Üblich sind daher Formulierungen mit 250 bis maximal 500 Wörter. Das sind 1.500 bis 3.500 Zeichen, inkl. Leerzeichen. Teilweise ist auch der Tipp zu lesen, dass eine Presseinfo nicht länger als eine DIN A4 Seite sein soll. Doch je nach Zeilenabstand im eigenen Dokument oder der Schriftgröße ist das nicht immer einzuhalten. Daher finde ich persönlich diese Aussage eher vage.
Warum maximal 500 Wörter?
Pressemitteilungen sind Arbeitsmaterial für Redaktionen. Sie konkurrieren täglich mit vielen anderen Meldungen. Deshalb gilt: je kürzer und klarer, desto höher die Chance auf Veröffentlichung.
Wie kürzen Portale und Redaktionen einen Pressetext?
Sobald eine Pressemitteilung auf Presseportalen veröffentlicht wird oder Redaktionen erreicht, finden mehrere Kürzungsprozesse statt.
1. Automatische Portal-Kürzung:
Viele Online-Presseportale haben technische Grenzen oder automatische Inhaltsfilter. Längere Meldungen werden bei Veröffentlichung teils auf einen Zeichen- oder Wortumfang reduziert oder in Vorschauen nur teilweise angezeigt. Das kann systemseitig passieren, bevor ein Journalist den Text überhaupt sieht.
2. Redaktionelles Kürzen:
Redakteure kürzen Pressemitteilungen oft nach denselben Kriterien, die für Print-Artikel gelten:
- Lead-zentriert: Der Lead (erste Absätze) wird bevorzugt übernommen, weil hier die wichtigsten Fakten stehen.
- Details entfallen: Tiefergehende Hintergrundinformationen oder Wiederholungen werden entfernt, wenn sie für die unmittelbare Nachricht nicht relevant sind.
- Zitate werden selektiv genutzt: Redaktionen behalten häufig nur ein gut platzierbares Zitat und lassen andere weg.
3. Sichtbarkeit in Feeds:
In den Vorschauen von Presseportalen, News-Feeds und E-Mail-Digest-Tools wird meist nur ein Auszug des Pressetextes angezeigt. Zu lange Texte laufen Gefahr, dass wichtige Kernbotschaften untergehen oder abgeschnitten werden.
Praxis-Tipp:
- Vorab Wortzahl prüfen: Nutzen Sie ein Textverarbeitungsprogramm oder Online-Tool zum Zählen Ihrer Wörter.
- Konzentrieren Sie sich auf den Lead: Nennen Sie bereits im ersten Absatz alle wichtigen Fakten.
- Vermeiden Sie Wiederholungen und Füllwörter: Das bläht einen Text unnötig auf.
Veröffentlichung von Pressemitteilungen
Die Veröffentlichung entscheidet darüber, ob eine Pressemitteilung Wirkung erzielt oder nicht. Ein sauber geschriebener Text allein reicht nämlich nicht aus. Reichweite, Zielgruppe, Branchenfokus und Plattformqualität bestimmen, wer die Meldung sieht und ob sie aufgegriffen wird.
Grundsätzlich gilt: Pressemitteilungen werden heute nicht mehr nur an Redaktionen gemailt, sondern über Online-Presseportale, Verteiler und die eigene Website verbreitet. Diese Kanäle erfüllen unterschiedliche Funktionen und haben jeweils Vor- und Nachteile. Entscheidend ist hierbei nicht die Menge der Veröffentlichungen, sondern die Passung zwischen Thema, Plattform und Zielmedien.
Wo werden Pressemitteilungen veröffentlicht?
Pressemitteilungen werden heute über drei Hauptwege veröffentlicht:
1. Presseportale:
Online-Presseportale sind die verbreitetste Form der Veröffentlichung. Sie aggregieren Meldungen und stellen sie Journalisten, Suchmaschinen und Interessierten zur Verfügung.
Typen von Presseportalen:
- Allgemeine Portale (z. B. openPR, Presseportal.de)
- Branchenspezifische Portale (z. B. IT, Industrie, Tourismus)
- Regionale Portale (Städte, Bundesländer, Wirtschaftsräume)
Einige dieser Portale sind kostenlos, haben dann aber oft eine geringe Reichweite und eine starke Konkurrenz. Kostenpflichtige Portale haben eine höhere Reichweite, garantieren eine bessere Platzierung und bieten oft eine redaktionelle Prüfung Ihrer Texte an.
Einige Anbieter arbeiten dabei auch mit Verteilern, die eine Meldung automatisch auf 100 oder mehr Partnerseiten ausspielen. Zusätzlich binden viele Portale Social-Media-Kanäle oder Newsletter ein, um die Reichweite zu erhöhen.
2. Eigene Website
Die eigene Website ist ein zentrales Ergänzungselement, aber kein Ersatz für Presseportale.
Vorteile:
- Sie haben die volle Kontrolle über Inhalt und Archiv.
- Ihre Texte bleiben dauerhaft auffindbar.
- Sie zeigen: „Wir sind pressefähig.“
Typisch ist ein eigener Presse- oder News-Bereich, in dem alle Meldungen gesammelt werden.
3. Direkte Ansprache
Neben Portalen werden Pressemitteilungen weiterhin direkt an Redaktionen per E-Mail versendet. Das setzt jedoch voraus, dass Thema und Medium sehr gut zueinander passen.
Ist es egal, auf welcher Seite ein Unternehmen die Pressemitteilung veröffentlicht?
Nein, die Plattform ist nicht egal. Denn Reichweite, thematische Ausrichtung und redaktionelle Qualität unterscheiden sich hier meist deutlich.
Wesentliche Unterschiede:
- Reichweite: Große Portale erreichen mehr Leser und Journalisten.
- Themenfokus: Branchenspezifische Portale sind oft relevanter als große Generalisten.
- Qualitätssicherung: Kostenpflichtige Portale prüfen Inhalte häufiger auf Struktur und Sprache.
Kostenlose Portale sind leicht zugänglich, haben aber klare Nachteile:
- Hohe Textdichte
- Geringe redaktionelle Auswahl
- Kurze Sichtbarkeit
Premium-Portale bieten:
- Bessere Platzierung
- Längere Sichtbarkeit
- Zusätzliche Services (SEO-Optionen, Statistiken, Social-Push)
Praxisempfehlung: Statt überall zu veröffentlichen, wählen Sie 3 bis 5 passende Plattformen, die zu Ihrer Branche, Region und Zielgruppe passen. Qualität schlägt Quantität.
Kann jedes Unternehmen Pressemitteilungen veröffentlichen?
Ja, grundsätzlich kann jedes Unternehmen Pressemitteilungen veröffentlichen, unabhängig von Größe oder Bekanntheit. Bei kostenlosen Portalen genügt meist:
- Eine Registrierung
- Die Einhaltung formaler Regeln (Länge, Sprache, Struktur)
Einschränkungen gibt es bei:
- Spam-Regeln (zu häufige Veröffentlichungen, Werbetexte)
- Themenrelevanz (reine Werbung wird abgelehnt oder schlecht platziert)
Bei kostenpflichtigen Portalen gibt es oft zusätzliche Kriterien:
- Redaktionelle Prüfung
- Ablehnung bei fehlendem Nachrichtenwert
- Höhere Anforderungen an Struktur und Tonalität
Auch Startups, Selbstständige und kleine Unternehmen profitieren von Online-PR, wenn sie reale Anlässe kommunizieren. Wichtig ist nicht die Unternehmensgröße, sondern der Informationswert der Meldung.
Pressemitteilungen und SEO
Pressemitteilungen sind kein klassisches SEO-Instrument. Sie können aber indirekt zur Sichtbarkeit beitragen, wenn sie strategisch eingesetzt werden. Suchmaschinen bewerten Pressemitteilungen nicht als redaktionellen Content im klassischen Sinn. Dennoch entstehen Effekte, die für SEO relevant sind: Reichweite, Marken-Signale, Verlinkungen und Aufmerksamkeit.
Wichtig ist aber die klare Abgrenzung: Pressemitteilungen ersetzen keinen Content, sie ergänzen ihn. Wer Pressearbeit mit SEO verwechselt oder Pressemeldungen massenhaft zur Linkgenerierung nutzt, riskiert Sichtbarkeitsverluste statt Vorteile.
Helfen Pressemitteilungen bei SEO?
Ja, richtig eingesetzt können Pressemitteilungen bei SEO helfen, wenn auch nur indirekt. Denn Suchmaschinen wie Google, Bing und Co. werten Presseportale primär als Nachrichten- und Verteilerseiten. Diese Domains haben oft eine hohe Sichtbarkeit und ranken gut für aktuelle Themen. Wenn eine Pressemitteilung dort erscheint, kann sie:
- Aufmerksamkeit für neue Inhalte erzeugen.
- Qualifizierten Traffic auf die Website bringen.
- Ihre Marken- und Autoritätssignale stärken.
Der SEO-Effekt entsteht dabei nicht durch die Pressemitteilung selbst, sondern durch das, was daraus folgt:
- Besuche auf der Website
- Erwähnungen in redaktionellen Artikeln
- Natürliche Verlinkungen
Voraussetzung ist Qualität. Suchmaschinen erkennen, ob Pressemeldungen informativ sind oder nur zur Manipulation eingesetzt werden und lediglich Duplicate-Content produzieren.
Welche SEO Vorteile bieten Pressemitteilungen konkret?
Richtig eingesetzt können Pressemitteilungen mehrere SEO-relevante Effekte haben:
1. Backlinks: Wenn Journalisten oder Fachmedien Inhalte aufgreifen, entstehen redaktionelle Verlinkungen. Diese sind hochwertiger als verteilte Portal-Links.
2. Sichtbarkeit für Keywords: Presseportale ranken oft für Markennamen, Produktneuheiten oder Ereignisse. Dadurch entstehen zusätzliche Touchpoints in den Suchergebnissen.
3. Traffic: Aktuelle Meldungen können kurzfristig Besucher auf die Website bringen, insbesondere bei:
- Produktneuheiten
- Studien
- Unternehmensnachrichten
4. Marken- und EEAT-Signale: Erwähnungen in etablierten Medien stärken die Wahrnehmung von Expertise und Vertrauenswürdigkeit. Das wirkt nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel mit Website, Content und Autorenprofil.
Wichtig: Diese Effekte sind nicht planbar, sondern ergeben sich aus Relevanz und Qualität der Nachricht.
Wie vermeide ich Duplicate Content bei Pressemitteilungen?
Wie bereits erwähnt, ist ein zentrales SEO-Risiko bei Pressemitteilungen Duplicate Content. Presseportale veröffentlichen Texte oft wortgleich auf mehreren Domains. Das ist aus SEO-Sicht problematisch. Denn die Suchmaschinen werden nur eine Version davon in ihren Suchindex aufnehmen.
Meine Empfehlung:
- Pressemitteilungen nicht identisch auf der eigenen Website veröffentlichen.
- Unterschiedliche Varianten schreiben oder gekürzte Fassungen verwenden.
- Bei eigener Veröffentlichung: Canonical-Tag auf die Hauptseite setzen.
- Alternativ: Pressebereich mit Noindex sperren.
Welche Verteilungswege bringen die beste Sichtbarkeit für Meldungen?
Möchten Sie aber dennoch von der Presseinfo profitieren, empfehle ich Ihnen eine kombinierte Verteilung:
Premium-Portale
- Höhere Reichweite
- Bessere Sichtbarkeit
- Redaktionelle Prüfung
Kostenlose Portale
- Zusätzliche Reichweite
- Begrenzte SEO-Wirkung
- Sinnvoll für Basisverteilung
Eigene Kanäle
- Website (angepasste Version)
- Social Media
- E-Mail-Verteiler
Thematische Plattformen
- Fachportale
- Branchenmedien
- Regionale Medien
Die Rolle des Copywriters bei Pressemitteilungen
Pressemitteilungen funktionieren nach anderen Regeln als Marketingtexte. Sie müssen journalistischen Standards entsprechen, faktenbasiert sein und in kürzester Zeit verständlich machen, ob eine Nachricht relevant ist oder nicht. Genau hier liegt der Mehrwert eines professionellen Copywriters.
Ein erfahrener Texter übersetzt Unternehmensinformationen in eine Form, die Redaktionen akzeptieren und verarbeiten können. Er trennt Nachricht von Werbung, reduziert Komplexität und sorgt dafür, dass Inhalte strukturiert, klar und kürzbar sind. Das erhöht die Chance, dass eine Pressemitteilung gelesen, übernommen oder weiterverarbeitet wird.
Der Unterschied zwischen Do-it-yourself und professioneller Texterstellung zeigt sich weniger im Inhalt als in der Struktur, der Tonalität und Priorisierung. Während interne Texte häufig aus Unternehmenssicht geschrieben sind, denkt ein Copywriter aus der Perspektive von Redaktion, Medium und Leser.
Wie hilft ein Copywriter bei Pressemitteilungen?
Ein Copywriter sorgt dafür, dass eine Pressemitteilung journalistisch funktioniert. Er bewertet den Nachrichtenwert, ordnet Informationen nach Relevanz und formuliert sachlich statt werblich.
Typische Leistungen sind:
- Reduktion auf das Wesentliche
- Klare Beantwortung der W-Fragen im Lead
- Neutrale, verständliche Sprache
- Einhaltung der Nachrichtenpyramide
Dadurch steigt die Akzeptanz bei Redaktionen. Der Texter wird so zur Schnittstelle zwischen Unternehmen und Medien.
Welche Teile einer Pressemitteilung sollte ein Copywriter übernehmen?
Ein Copywriter kann einzelne Bestandteile oder die komplette Pressemeldung schreiben. Besonders hilfreich kann es aber sein bei:
- Überschrift, faktenbasiert, ohne Werbesprache
- Lead, präzise Zusammenfassung der Nachricht
- Hauptteil, strukturierte Details, Hintergründe, Zahlen
- Zitate, sachlich, glaubwürdig, nicht werbend
Optional übernimmt der Texter auch:
- Die Boilerplate (Unternehmensbeschreibung)
- Die sprachliche Überarbeitung vorhandener Texte
- Die Anpassung für diverse Verteiler oder Kanäle
Gehören Pressemitteilungen zu den üblichen Textaufträgen eines Copywriters?
Ja. Pressemitteilungen zählen zu den klassischen Textformaten im professionellen Copywriting. Sie gehören neben Fachartikeln, Unternehmensporträts und redaktionellen Texten zum Standardrepertoire vieler Texter.
Besonders häufig sind sie Bestandteil von:
- PR-Agentur-Projekten
- Unternehmenskommunikation
- Launch- und Eventkommunikation
Viele Copywriter arbeiten regelmäßig mit PR-Abteilungen oder Agenturen zusammen und erstellen Pressemitteilungen als wiederkehrende Leistung.
Warum sind Pressemeldungen ein üblicher Auftrag für Texter?
Der Bedarf entsteht vor allem aus Zeitmangel und Spezialisierung. Pressearbeit verlangt:
- Schnelles Arbeiten
- Saubere Recherche
- Erfahrung mit journalistischen Vorgaben
Unternehmen haben selten diese Routine. Für Texter hingegen sind Pressemitteilungen ein etabliertes Format, bei dem fachliches Schreiben und Strukturkompetenz gefragt sind.
Wann ist es sinnvoll, einen Copywriter für die Pressemitteilung zu engagieren?
Der Copywriter schreibt die Pressemitteilung am besten:
- Bei wichtigen Unternehmensnachrichten
- Bei regelmäßiger Pressearbeit
- Bei fehlender interner PR-Erfahrung
- Bei sensiblen oder komplexen Themen
Auch Startups oder kleine Unternehmen profitieren davon, wenn Sichtbarkeit aufgebaut werden soll, ohne interne Ressourcen zu binden. Ein externer Texter bringt Distanz, Routine und Struktur in den Prozess.
Welche Qualifikationen braucht ein Copywriter für Pressearbeit?
Ein Texter für Pressemitteilungen sollte:
- Erfahrung mit journalistischem Schreiben haben.
- Sichere recherchieren können.
- Verständnis für Nachrichtenwerte haben.
- Neutral schreiben können.
- Grundkenntnisse in SEO und Online-PR besitzen.
Entscheidend ist hier nicht die Kreativität. Wichtig sind Präzision und Professionalität.
Was kostet eine Pressemitteilung?
Die Kosten für eine Pressemitteilung variieren je nach Erstellungsart, Umfang und gewünschter Reichweite. Übliche Kosten sind:
| Kostenblock | Typische Spanne | Was ist gemeint? |
| Texterstellung (nur Text) | Ca. 200 bis 800 € | Schreiben/Überarbeiten der PM (ohne Versand/PR-Pitching). |
| Veröffentlichung im Portal | 0 bis 57 € | Z. B. Basis/Einzelmeldung (je nach Portal/Account). |
| Premium-Platzierung/Push im Portal | Ca. 97 € | Sichtbarkeits-Upgrade (portalabhängig). |
| All-in-Pakete (Text + Veröffentlichung + Versand-Extras) | Mehrere 100 € | Paketpreise variieren je nach enthaltenen Leistungen. |
| PR-Agentur inkl. Medienliste/Pitching | Deutlich höher (oft 4-stellig) | Nicht nur Text, sondern Medienarbeit/Distribution. |
Wichtig bei den Kosten ist das Zusammenspiel aus Texterstellung, Recherche, Optimierung und Veröffentlichung.
Was kostet eine Pressemitteilung durch einen Copywriter?
Für das Schreiben einer Pressemitteilung rechnen Copywriter entweder eine Pauschale, nach Stundenhonorar oder Zeichen/Wortpreis ab. Die meisten Angebote, wie auch bei mir, sind aber Paketpreise pro Pressemitteilung.
Typische Spannen (netto):
- 150 bis 500 € für eine Pressemitteilung inklusive Recherche, wenn Umfang und Thema klar sind (häufig 200 bis 500 Wörter).
- Agenturpreise liegen häufig bei 300 bis 800 €, weil Abstimmung, Projektmanagement und Korrekturschleifen eingepreist sind.
Folgende Punkte können den Preis aber in die Höhe treiben:
- Rechercheaufwand (Zahlen, Einordnung, Quellen, interne Abstimmung)
- Komplexität (Technik, Recht, Finanzen, Medizin)
- Quote/Statement-Entwicklung (Zitate müssen stimmig sein und freigegeben werden)
- Überarbeitungsrunden (Feedbackschleifen kosten Zeit)
- Mehrere Versionen (z. B. kurz fürs Portal, lang für Website, Version für Social)
Möchten Sie wissen, wie viel Ihre individuelle Pressemitteilung kostet? Ein Anruf genügt.
Welche Zusatzleistungen erhöhen den Preis einer Pressemitteilung?
Folgende Zusatzleistungen erhöhen den Gesamtpreis ebenfalls, weil sie Reichweite und operative Arbeit abdecken. Typische Zusatzkosten (netto) sind:
- Versand/Portal-Veröffentlichung: ca. 20 bis 100 € pro Portal (je nach Leistungsstufe)
- Premium-Verteilung / Reichweitenpakete: ca. 50 bis 350 € (plattformabhängig)
- Recherchepaket: ca. 50 bis 200 € (wenn Fakten, Zahlen oder Branchenkontext sauber belegt werden müssen)
- SEO-Optimierung: typischer Aufschlag +20 bis 50 % (Keywords, Snippet-tauglicher Lead, interne Verlinkung zur Website-Version)
- E-Mail-Verteiler / Listenpflege: häufig als Zusatzposten kalkuliert
- Upload-/Serviceleistung im Portal: je nach Anbieter (z. B. 20 bis 97 €)
- Tracking/Statistiken/Auswertung: ca. 50 bis 150 €
Insgesamt können die Zusatzleistungen den Basispreis um 50 bis 200 % erhöhen. Abhängig davon, ob Sie nur veröffentlichen oder aktiv Reichweite und Medienkontakte einkaufen.
Fazit – Wann sich Pressemitteilungen wirklich lohnen
Pressemitteilungen lohnen sich dann, wenn sie echte Neuigkeiten transportieren, professionell aufbereitet sind und in eine übergeordnete Kommunikationsstrategie eingebettet werden. Richtig eingesetzt können sie Reichweite erzeugen, Vertrauen aufbauen und Ihre Sichtbarkeit stärken. Dennoch sind Pressemitteilungen aber kein Ersatz für Content-Marketing oder SEO, sondern eine ergänzende Maßnahme.
Tipp: Einzelne Pressemitteilungen haben selten nachhaltige Effekte. Wirkung entsteht erst durch Regelmäßigkeit und Einbettung. Damit meine ich:
- 4 bis 12 Pressemitteilungen pro Jahr, abhängig vom Unternehmen
- Klare Themenplanung statt spontane Aktionen
- Verzahnung mit Website, Blog, SEO und Social Media
Für wen sind Pressemitteilungen sinnvoll und für wen nicht?
Pressemitteilungen sind vor allem für Unternehmen sinnvoll, die regelmäßig berichtenswerte Anlässe haben und externe Sichtbarkeit aufbauen wollen.
Sinnvoll sind Pressemitteilungen für:
- B2B-Unternehmen mit Produktneuheiten, Studien oder Partnerschaften
- Startups mit Finanzierungsrunden, Launches oder Meilensteinen
- KMU mit klaren Releases, Expansionen oder Events
- Organisationen mit gesellschaftlicher, technologischer oder wirtschaftlicher Relevanz
Nicht sinnvoll sind Pressemitteilungen für:
- Reine Werbebotschaften ohne Nachrichtenwert
- Lokale Dienstleister ohne neue Entwicklung
- Einzelaktionen ohne strategischen Kontext
Pressemitteilung selbst schreiben oder professionell erstellen lassen?
Ob Sie Pressemitteilungen selbst schreiben oder einen Profi beauftragen, hängt vom Anlass und Umfang ab. Einzelne, einfache Meldungen mit klarer Faktenlage können Sie selbst schreiben. Achten Sie hier auf die richtige Länge und den richtigen Aufbau. Sinnvoll ist hingegen die Unterstützung bei:
- Komplexen Themen
- Wichtigen Unternehmensnachrichten
- Regelmäßiger Pressearbeit
- Begrenzten internen Ressourcen
Tipp: Eine nicht veröffentlichte Pressemitteilung ist immer teurer als eine professionell umgesetzte.
FAQs: Häufige Fragen zum Thema „Pressemitteilung schreiben“
Eine „perfekte“ Pressemitteilung ist so geschrieben, dass Redaktionen sie sofort einordnen und bei Bedarf kürzen können. Sie folgt der umgekehrten Nachrichtenpyramide: Überschrift + Lead mit Kernfakten, danach Details, am Ende Boilerplate und Pressekontakt. Der Lead beantwortet die W-Fragen, der Ton bleibt neutral, faktenbasiert und frei von Werbe-Vokabular.
Die klassischen 5 W-Fragen lauten: Wer? Was? Wann? Wo? Warum? Oft wird zusätzlich Wie? ergänzt (6. W-Frage), weil es den Ablauf knapp erklärt. Im Pressetext gehören diese Antworten in den Lead, damit die Kernaussage in den ersten Sätzen klar ist.
Als gängiger Richtwert gelten ca. 250 bis 500 Wörter (häufig genannt auch 1.500 bis 3.500 Zeichen inkl. Leerzeichen), idealerweise nicht länger als eine DIN-A4-Seite. Länger wird in der Praxis schneller gekürzt oder schlechter verarbeitet, besonders bei Online-Portalen und Redaktionen unter Zeitdruck.
Ja, als Werkzeug sind Pressemitteilungen immer noch zeitgemäß. Aber ihre Wirkung hängt stärker von Nachrichtenwert, Qualität und Distribution ab als früher.

Als Senior Texterin und Senior Copywriterin schreibe ich SEO-optimierte Texte für Unternehmen verschiedener Branchen. Außerdem biete ich extra SEO Schulungen und Texter-Schulungen an (SEO Beratung). In meiner Freizeit schreibe ich natürlich auch, bevorzugt Kinderbücher. Und wenn ich nicht am Schreibtisch sitze, genieße ich das Wandern in meiner Heimat, dem Bayerischen Wald.