Stellt Euch vor, Ihr steht in einer Buchhandlung, umgeben von unzähligen Büchern. Einige davon wurden von den Autoren selbst geschrieben, andere wiederum von Ghostwritern. Doch wie unterscheidet man zwischen einem Werk, das in Auftrag gegeben und einem, das geklaut wurde? Wo ist die Grenze zwischen Ghostwriting und Plagiaten. In diesem Blogbeitrag tauchen wir tief in das Thema Ghostwriting vs. Plagiate ein. Ich erkläre, was Plagiate sind, warum sie ein Problem darstellen und wie seriöse Ghostwriting-Agenturen sicherstellen, dass ihre Texte original sind. Außerdem verrate ich, wie Ihr selbst Plagiate vermeiden könnt. Bereit?

Plagiat: Was ist das eigentlich?
Stellt Euch vor, Ihr greift die Werke anderer auf – seien es Texte, Bilder oder Musikstücke – und präsentiert sie als Eure eigenen, ohne die Quellen zu nennen oder um Erlaubnis zu bitten. Das ist ein Plagiat, der Diebstahl geistigen Eigentums. Wie würdet Ihr Euch fühlen, wenn jemand Eure harte Arbeit nimmt und sie als seine eigene ausgibt? Ziemlich ungerecht, oder?
In der Welt der Akademiker, Schriftsteller, Forscher sowie in der Musik- und Kunstszene werden Plagiate als ernstes Vergehen angesehen. Dabei geht es nicht nur um die möglichen rechtlichen Konsequenzen. Es steht auch die ethische Frage im Raum: Plagiate untergraben das Vertrauen in die Echtheit von Werken, mindern den Wert der Kreativität und können Eure Reputation nachhaltig schädigen.
Aber wie erkennt Ihr ein Plagiat? Es gibt klare Fälle. Etwa das direkte Kopieren eines ganzen Textes ohne Angabe der Quelle. Es gibt aber auch subtilere Formen, wie das Paraphrasieren von Ideen ohne angemessene Zitierweise oder die Verwendung urheberrechtlich geschützter Bilder. In einer Welt, in der Inhalte nur einen Klick entfernt sind, könnte die Versuchung groß sein, auf die Arbeit anderer zurückzugreifen. Doch woher wisst Ihr dann, dass ein Ghostwriter das nicht auch macht?
Plagiat: Warum Euch das mit einer seriösen Ghostwriting-Agentur nicht passieren kann
Ein vertrauenswürdiger Ghostwriter ist Euer sicherer Hafen, wenn es darum geht, originelle und einzigartige Inhalte zu garantieren. Aber warum ist das so?
Erstens verpflichten sich seriöse Ghostwriting-Agenturen zu einem ethischen Kodex, der Originalität und Integrität in den Mittelpunkt stellt. Sie verstehen die Bedeutung des geistigen Eigentums und nehmen die Plagiatsprüfung sehr ernst. Ich selbst checke meine Texte immer mit dem Tool PlagAware vor der Abgabe oder Veröffentlichung gegen.
So kann ich sicherstellen, dass jeder Text, ob wissenschaftliche Arbeit, Newsletter oder Blogbeitrag, ein Unikat ist. Demnach ist das Werk nicht plagiiert, sondern meine eigene Arbeit.
Zweitens weiß ich wie wichtig es meinem Auftraggeber ist, dass die verfassten Texte originelle Inhalte enthalten. Zu meiner Dienstleistung gehört das Umsetzen der Ideen und Textwünsche in Form von eigenen Texten.
Aber wie ist das eigentlich beim Verfassen einer akademischen Arbeit? Manche Textstellen werden doch beim Plagiatsscan automatisch als „Kopie“ markiert. Etwa bei stehenden Begriffen oder Fachbegriffen. Ist dann ein Ghostwriting Unternehmen nicht automatisch beim Plagiieren einer Arbeit beteiligt?
Unterschied Ghostwriter und Plagiat
Ghostwriting und Plagiat. Zwei unterschiedliche Begriffe. Dennoch werden sie vielfach in einen Topf geschmissen. Das ist aber nicht richtig. Denn obwohl beide mit der Erstellung von Texten zu tun haben, liegen zwischen ihnen Welten. Lasst uns diese Unterschiede einmal genauer betrachten. Nur so kann Ghostwriting vom Plagiatsvorwurf freigesprochen werden.
Ist Ghostwriting als Plagiat anzusehen?
Kurz gesagt: Nein. Ghostwriting ist legal. Die Dienstleistung ist ethisch vertretbarer. Solange die verwendeten Quellen transparent gemacht werden. Nochmals kurz zur Erklärung: Eine Person (Auftraggeber) beauftragt eine Ghostwriting Agentur (den Ghostwriter), einen Text zu schreiben. Dieser wird dann unter dem Namen des Auftraggebers veröffentlicht. Der Schlüssel hier ist die Zustimmung und die klare Vereinbarung zwischen den Parteien. Der Ghostwriter weiß, dass seine Werke unter einem anderen Namen veröffentlicht werden, und der Auftraggeber für dieses Recht zahlt. Deswegen ist der Ghostwriter auch zur professionellen Arbeit verpflichtet. Die Texte müssen frei von Plagiaten sein. Zum einen, um nicht den eigenen Ruf mit der Fälschung zu schädigen. Zum anderen, weil der Ghostwriter für seine Dienste Geld genommen hat.
Ghostwriting – Plagiat: die Grauzone im akademischen Ghostwriting
Die Dinge werden komplizierter, wenn wir über akademisches Ghostwriting sprechen. Immer mehr Abschlussarbeiten, Masterarbeiten und Hausarbeiten werden inzwischen von dem ein oder anderen akademischen Ghostwriter übernommen. Viele Studierende zahlen selbst für die Erstellung der eigenen Dissertation, Bachelor- oder Doktorarbeit. Ja sogar das Literaturverzeichnis eines wissenschaftlichen Textes lassen sie sich erstellen.
Tatsächlich bewegen wir uns in einer Grauzone. Denn die akademische Integrität verlangt, dass die Arbeiten eigenständig erstellt wurde. Wenn ein Student seine Bachelorarbeit schreiben lässt, auch die Masterarbeit, und diese dann 1:1 als seine eigene ausgibt, betrachten viele dies als Täuschung und damit als Form des Plagiats. Schließlich hat nicht der Studierende selbst die verlangten Prüfungsleistungen erbracht.
Diese Praxis kann schwerwiegende Folgen haben. Kommt etwa bei Plagiatsprüfungen auf, dass ganze Textpassagen wortwörtlich abgeschrieben wurden, Quellenangaben fehlen oder nicht korrekt angegeben wurden und damit Urheberrechtsverletzungen vorliegen, kann es zur Aberkennung des Studienabschlusses kommen.
Bei nicht-akademischen Texten, wie Büchern, Reden oder Blogbeiträgen, ist Ghostwriting eine weitverbreitete und akzeptierte Praxis. Solange alle Beteiligten zustimmen. Im akademischen Kontext jedoch, wo die Eigenleistung zentral steht, kann die Inanspruchnahme von Ghostwriting-Diensten ethisch bedenklich sein und als Plagiat angesehen werden.
Und was ist, wenn Ihr selbst einen Blog betreibt oder 2024 mit dem Bloggen beginnen wollt? Wie könnt Ihr Plagiate vermeiden?
Welchen Tipps kann man folgen, um Plagiate zu vermeiden?
- Versteht, was Plagiat bedeutet: Der erste Schritt, um Plagiate zu vermeiden, ist zu verstehen, was sie sind. Nicht nur das wörtliche Kopieren, sondern auch das Umformulieren von Quellentexten ohne angemessene Zitierung kann als Plagiat angesehen werden.
- Lernt korrektes Zitieren und Paraphrasieren: Eure Fähigkeit, Ideen von anderen korrekt zu zitieren und zu paraphrasieren, ist entscheidend. Macht Euch mit den Zitierregeln vertraut und nutzt sie konsequent.
- Nutzt Plagiatsprüfungssoftware: Es gibt viele kostenlose Tools, die unbeabsichtigte Plagiate erkennen. Schreibt Ihr täglich mehrere tausend Wörter, ist vermutlich eine kostenpflichtige Plagiatssoftware die bessere Wahl. Nutzt diese für jeden Text, bevor Ihr diesen veröffentlicht.
- Führt gründliche Recherchen durch: Indem Ihr Euch breit mit Literatur und Quellen auseinandersetzt, entwickelt Ihr ein tieferes Verständnis für Euer Thema. Dies hilft Euch, originelle Beiträge zu leisten, anstatt sich zu sehr auf einzelne Quellen zu stützen.
- Notiert Euch Eure Quellen: Während der Recherche solltet Ihr akribisch Buch über Eure Quellen führen. So könnt Ihr leichter nachvollziehen, woher die Ideen stammen und sicherstellen, dass Ihr alle notwendigen Informationen für korrekte Zitate habt.
- Entwickelt Eure eigene Stimme: Einer der besten Wege, Plagiate zu vermeiden, ist, Euch als Autor zu entwickeln und Eure eigene Stimme zu finden. Dies fördert die Erstellung origineller Inhalte.
Und was, wenn ihr einen Ghostwriter damit beauftragen wollt, dass dieser die Arbeit, z. B. eine Hausarbeit, überprüft. Gehört das mit zu den Aufgaben des Ghostwriters?
Welche Texte können von Ghostwritern auf Plagiat geprüft werden?
Ghostwriter können bei zahlreichen Texten eine Plagiatsprüfung durchführen. Nicht nur das. Sie können den Text mithilfe des Prüfungsberichts anpassen. Sodass am Ende ein Unikat vor Euch liegt. Hier sind einige Beispiele für Textarten, die von Ghostwritern auf Plagiate geprüft werden können:
- Akademische Arbeiten: Dazu gehören Hausarbeiten, Abschlussarbeiten, Bachelorarbeiten, Dissertationen und Forschungsberichte. Obwohl Ghostwriting in diesem Kontext ethisch umstritten ist, können Ghostwriter dennoch dabei helfen, die Originalität der Forschung zu gewährleisten, indem sie Plagiatsprüfungen durchführen.
- Bücher und E-Books: Ghostwriter unterstützen Autoren oft bei der Erstellung von Manuskripten für fiktionale und nicht-fiktionale Bücher. So bleiben Ihre Inhalte original und keine unbeabsichtigten Plagiate.
- Blog-Beiträge und Artikel: In der Welt des Content-Marketings ist Unique Content das A und O für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) und die Leserbindung. Ghostwriter sorgen dafür, dass Ihre Arbeit genau das ist: einzigartig.
- Unternehmensberichte und Whitepapers: Diese Dokumente enthalten oft spezifische Informationen und Analysen, die auf Daten basieren. Ghostwriter unterstützen beim Erfassen der Informationen und der korrekten Quellenangabe, um Plagiate zu vermeiden.
- Reden und Präsentationen: Ob für geschäftliche Anlässe, Hochzeiten oder öffentliche Reden – Ghostwriter schreiben einzigartige neue Texte.
- Lehrmaterialien und Kursinhalte: Auch bei Schulungsunterlagen oder Handbüchern sollten die Materialien informativ und plagiatsfrei sein. Erfahrene Ghostwriter legen großen Wert darauf, dabei zu helfen.
- Social Media Inhalte: Auch wenn es sich um kurze Texte handelt, ist die Originalität in sozialen Netzwerken wichtig, um die Authentizität und das Engagement der Marke zu fördern.
- Produktbeschreibungen und Marketingmaterialien: Um sich von der Konkurrenz abzuheben, müssen Produktbeschreibungen und Werbetexte einzigartig und überzeugend sein.
Für all diese Textarten verwende ich meine Software zur Plagiatsprüfung, damit die Inhalte neu und frei von Kopien sind.
Das Fazit Ghostwriting vs. Plagiate fällt nicht schwer
Das Thema Ghostwriting vs. Plagiate birgt viele Nuancen: Doch beim Ziehen eines Fazits wird eines klar: Die Unterscheidung zwischen den beiden ist nicht nur wesentlich, sondern auch ziemlich eindeutig.
Ghostwriting ist eine legitime Dienstleistung, bei der ein Schreiber (der Ghostwriter) im Auftrag und mit voller Zustimmung einer anderen Person (dem Auftraggeber) Inhalte erstellt. Diese Praxis basiert auf Transparenz und einer klaren Vereinbarung zwischen allen Beteiligten. Der Auftraggeber erhält das Recht, das Werk als sein eigenes auszugeben, während der Ghostwriter für seine Arbeit entlohnt wird, allerdings unter Verzicht auf öffentliche Anerkennung seiner Urheberschaft.
Plagiate hingegen stellen eine Verletzung des geistigen Eigentums dar. Sie treten auf, wenn jemand die Arbeit eines anderen übernimmt – sei es durch direktes Kopieren, Paraphrasieren ohne angemessene Quellenangabe oder die Nutzung von Ideen ohne Erlaubnis – und sie als seine eigene ausgibt. Plagiate sind nicht nur ethisch verwerflich, sondern können auch rechtliche Folgen haben und die Glaubwürdigkeit sowie die akademische und berufliche Zukunft des Plagiators ernsthaft gefährden.
Die Verwendung von Ghostwriting-Services, besonders in Bereichen außerhalb der akademischen Welt, wie in der Literatur, im Business oder beim Content Marketing, kann sinnvoll sein, um qualitativ hochwertige Inhalte zu erstellen – ohne dabei ethische Grenzen zu überschreiten. Wichtig ist die Wahl einer seriösen Ghostwriting-Agentur. Leider gibt es auch hier die ein oder anderen schwarzen Schafe.
Hier hilft nur ein offenes Gespräch.
Welche Plagiatssoftware wird verwendet?
Kann der Prüfungsbericht eingesehen werden?
Wird ein derartiges Tool für die Arbeit verwendet, kann von einem seriösen Anbieter ausgegangen werden.

Als Senior Texterin und Senior Copywriterin schreibe ich SEO-optimierte Texte für Unternehmen verschiedener Branchen. Außerdem biete ich extra SEO Schulungen und Texter-Schulungen an (SEO Beratung). In meiner Freizeit schreibe ich natürlich auch, bevorzugt Kinderbücher. Und wenn ich nicht am Schreibtisch sitze, genieße ich das Wandern in meiner Heimat, dem Bayerischen Wald.