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MONA LISAS GEFANGENSCHAFT

In den Hallen des Louvre, ein Weltwunder,
Versteckt hinter Glas, klein und fern.
Umringt von einer Schar aus aller Herren Länder,
Handys erhoben, Augen gebannt.

Ein Meer von Selfie-Sticks, wie Wälder im Wind,
Ein Kampf um den Blick, ein flüchtiger Moment.
Mona Lisas Lächeln, sanft, verschleiert,
In ihrem gläsernen Gefängnis, stumm und gefangen.

Ein Kind steht da, den Kopf geneigt,
Ein Opa erklärt, mit gedämpfter Stimme,
Die Geschichte eines Lächelns, das Jahrhunderte überdauert,
In den Augen des Kindes, Staunen, nicht zu erfassen.

Kunststudenten, vertieft, mit Zeichenblöcken bewaffnet,
Versuchen zu erfassen, was so viele schon verzauberte.
Doch zwischen ihnen und dem Rätsel,
Eine Wand aus Glas und Licht.

In diesem Saal, wo Geschichte den Atem anhält,
Stehe ich, gefangen im Moment.
Die Mona Lisa, ein Flüstern aus der Vergangenheit,
Unnahbar, ein Rätsel in Öl und Leinwand.

Mona Lisas Gefangenschaft