Was Ändert das Google Core Update März 2025?
SEO

Google Core Update März 2025: Was hat sich geändert und was bedeutet das für Ihre Inhalte? 

Seit Jahren verändert Google regelmäßig die Kriterien, nach denen Websites in der Suche platziert werden. Mit dem Google Core Update vom März 2025 hat das Unternehmen erneut die Spielregeln angepasst. Für Unternehmen, die auf hochwertige Inhalte setzen, ist das ein Weckruf: Denn die Veränderungen wirken sich direkt auf die Sichtbarkeit, das Ranking und den Traffic von Unternehmenswebsites aus – insbesondere auf Corporate Blogs.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Am 27. März 2025 war das neue Google Core Update vollständig ausgerollt.
  • Der Fokus lag darauf, vertrauenswürdige Inhalte mit Mehrwert wieder zu pushen.
  • Websites mit Einheitsbrei und keinen wesentlichen neuen Erkenntnissen, wie auch offensichtlichen KI-Inhalten ohne Mehrwert verlieren an Reichweite.
  • Besonders dann, wenn die KI-Texte eine offensichtliche redaktionelle Prüfung missen lassen.
  • Ein Ziel war es außerdem, Webseiten aus dem Long Tail, also kleinere Websites und Nischenanbieter, besser zu berücksichtigen.
  • Google möchte außerdem künftig vermehrt Inhalte anzeigen, die auf tatsächlicher Erfahrung, Originalität und tiefer Expertise basieren.
  • Für SEO bedeutet das: Inhalte, die oberflächlich aufbereitet sind, keine nachvollziehbare Autorenschaft vorweisen oder sich aus bereits bekannten Textbausteinen zusammensetzen, verlieren an Sichtbarkeit.
  • Google setzt verstärkt auf Texte, die zielgerichtet, nachvollziehbar, inhaltlich korrekt, und mit erkennbarem Erkenntnisgewinn geschrieben wurden.

Was ist das Google Core Update?

Google veröffentlicht regelmäßig sogenannte Core Updates. Dabei handelt es sich um zentrale Änderungen an den Bewertungssystemen, die bestimmen, welche Inhalte in den Suchergebnissen erscheinen. Das Ziel solcher Updates ist es, die Qualität der Suchergebnisse zu verbessern und Nutzerinnen und Nutzern verlässlichere Informationen bereitzustellen. 

Definition und Zweck von Core Updates

Das Core Update ist eine umfassende Anpassung des Algorithmus der Google-Suchmaschine. Google nutzt dabei verschiedene Signale, um die Relevanz und Qualität von Webseiteninhalten zu bewerten. Diese Signale können zum Beispiel die Struktur des Textes, die Informationsdichte, die Autorität der Quelle oder die technische Performance der Seite betreffen.

Mit einem Core Update verändert Google, wie stark diese einzelnen Signale gewichtet werden. Dadurch kann sich die Reihenfolge der angezeigten Suchergebnisse – das sogenannte Ranking – erheblich verschieben. Ziel ist es, insgesamt bessere und nützlichere Ergebnisse für alle Suchanfragen zu liefern. Google selbst beschreibt Core Updates als Verbesserungen daran, wie gut die Suchsysteme Inhalte verstehen und einordnen.

Core Updates betreffen in der Regel viele unterschiedliche Branchen, Themen und Websites. Sie sind also nicht auf ein bestimmtes Thema oder eine bestimmte Art von Inhalt beschränkt.

Unterschied zwischen Core Updates und anderen Google Updates

Neben den Core Updates gibt es bei Google viele kleinere Algorithmus-Änderungen, die gezielt bestimmte Bereiche betreffen. Dazu zählen zum Beispiel das Product Reviews Update, das auf die Qualität von Produktbewertungen abzielt, oder das Page Experience Update, das technische Aspekte wie Ladezeit, Stabilität und Interaktivität bewertet.

Solche spezialisierten Maßnahmen betreffen meist nur eine begrenzte Anzahl an Seiten und bewerten ganz bestimmte Aspekte neu – etwa wie hilfreich ein Produkttest geschrieben ist oder wie schnell eine Seite lädt.

Im Gegensatz dazu gehen Core Updates tiefer. Sie verändern die allgemeine Bewertungslogik der Suchmaschine. Das bedeutet: Auch Seiten, die sich nicht verändert haben, können nach einem Core Update an Sichtbarkeit verlieren oder gewinnen. Die Auswirkungen sind dabei oft deutlich stärker als bei spezialisierten Updates.

Details zum Google Core Update März 2025

So war es auch im März 2025 wieder soweit. Google rollt ein wichtiges Core Update aus (March 2025 Core Updates). Damit soll die Bewertung von Inhalten in der Suche grundlegend verändert werden. Die Auswirkungen waren deutlich spürbar: Zahlreiche Websites berichteten über Schwankungen in den Rankings, Rückgänge oder Zuwächse beim Traffic und Änderungen in der Sichtbarkeit ganzer Themenbereiche. Gerade Foren und Community-Plattformen wie gutefrage.net und motor-talk.de verzeichneten deutliche Verluste in ihrer Sichtbarkeit. Dagegen bemerkten Plattformen wie Reddit einen Zuwachs. 

Doch warum ist das so? Worum genau ging es bei diesem Core Update? Welche Ziele verfolgte Google? 

Ankündigung und Zeitraum des Updates

Google hat das Core Update im März 2025 am 13. März offiziell angekündigt. Der Rollout begann am selben Tag – ein Verfahren, das typisch ist für sogenannte Broad Core Updates. Der vollständige Abschluss wurde am 27. März bestätigt. Damit dauerte die Einführung rund zwei Wochen. In dieser Zeit berichteten viele Seitenbetreiber über spürbare Veränderungen – sowohl positive als auch negative.

Die zeitliche Einordnung ist insofern relevant, als das März-Update das erste große Core Update im Jahr 2025 war. Zwar hatte Google auch schon im Vorfeld kleinere Veränderungen an seinen Bewertungssystemen vorgenommen, etwa im Dezember 2024 und November 2024. Doch das März-Update gilt in der SEO-Community als der erste große Eingriff seit mehreren Monaten. Es folgte auf eine Reihe bereits begonnener Optimierungen an den Suchalgorithmen, was darauf hindeutet, dass Google schon vor dem Update Änderungen getestet hatte. In vielen Fällen zeigten sich erste Auswirkungen auf die Suchergebnisse bereits Tage vor der offiziellen Ankündigung – ein typisches Anzeichen für einen sogenannten Soft Rollout.

Ziele und Schwerpunkte des Updates

Laut Google sollten Inhalte, die für Nutzerinnen und Nutzer hilfreich, relevant und vertrauenswürdig sind, künftig besser auffindbar sein.

Ziel war es demnach, die Qualität der Suchergebnisse insgesamt zu erhöhen und gleichzeitig Inhalte, die keinen echten Mehrwert bieten, in der Sichtbarkeit zu begrenzen. Besonders betont wurde dabei, dass Google verstärkt Content von Urheberinnen und Urhebern sichtbar machen möchte – also von Personen oder Organisationen, die erkennbar für die Erstellung des Inhalts verantwortlich sind.

Ein Ziel war es außerdem, Webseiten aus dem Long Tail, also kleinere Websites und Nischenanbieter, besser zu berücksichtigen.

Der Grund: In den vergangenen Jahren hatten große Plattformen mit hoher Domainautorität die Suchergebnisse beherrscht – selbst bei Inhalten, bei denen kleinere Anbieter mehr fachliche Tiefe nachweisen konnten. Das March 2025 Core Update soll nun dieses Ungleichgewicht teilweise korrigieren.

Darüber hinaus ist das Update eng mit dem langfristigen Kurs Googles verbunden: Die Suchmaschine möchte künftig vermehrt Inhalte anzeigen, die auf tatsächlicher Erfahrung, Originalität und tiefer Expertise basieren.

Im Rahmen des Helpful Content Updates, das seit 2024 in die Bewertungssysteme integriert wurde, heißt das konkret:

Inhalte, die vorrangig für Suchmaschinen und nicht für Menschen geschrieben wurden, werden abgewertet. Google empfiehlt Website-Betreibern daher ausdrücklich, ihre Inhalte regelmäßig zu überprüfen und sich zu fragen, ob sie inhaltlich nützlich, originell und vertrauenswürdig sind – auch wenn sich ihre Rankings nach dem Update verschlechtert haben.

Besondere Änderungen und betroffene Bereiche

Besonders auffällig beim Core Update im März 2025 war die breite Wirkung über viele Themenbereiche hinweg. Zahlreiche Betreiber von Websites im Bereich Unterhaltung, Shopping, Tourismus und Lokales berichteten von Einbrüchen im Traffic. Gleichzeitig gab es Hinweise darauf, dass bestimmte Branchen überdurchschnittlich stark profitierten – etwa redaktionelle Angebote, spezialisierte Blogs oder Portale mit hohem inhaltlichem Tiefgang.

Ein weiteres zentrales Element war die zunehmende Integration von KI-basierten Suchfunktionen. So wurde im direkten zeitlichen Zusammenhang das neue Format der sogenannten AI Overviews eingeführt. Diese erscheinen oberhalb der klassischen organischen Suchergebnisse und liefern Nutzern automatisiert generierte Kurzantworten zu ihren Suchanfragen.

Der Effekt: Die Sichtbarkeit klassischer Webseiten unterhalb dieser Boxen nimmt ab, auch wenn sie nach wie vor auf den vorderen Positionen ranken. Google rollt diese Overviews seit März 2025 auch in Deutschland aus – beginnend mit Themen wie Restaurantempfehlungen, Reiseinformationen und Verbraucherfragen.

Google Algorithmus Updates

Die algorithmischen Anpassungen im März 2025 betrafen auch die Bewertung technischer Aspekte. So wurden laut Beobachtungen von SEO-Tools wieder vermehrt die Core Web Vitals als Rankingfaktor gewichtet. Gemeint sind damit Kennzahlen wie Ladegeschwindigkeit, Layout-Stabilität und Interaktivität. Seiten mit schlechter technischer Performance verloren spürbar an Sichtbarkeit, selbst wenn der inhaltliche Gehalt grundsätzlich hochwertig war.

Darüber hinaus zeigte sich, dass auch Inhalte, die aus KI-Tools generiert wurden, besonders dann abgewertet wurden, wenn sie keine eindeutige redaktionelle Prüfung erkennen ließen. Google hatte bereits mit dem Spam Update und dem Product Reviews Update signalisiert, dass automatisierter, oberflächlicher Content künftig strengeren Kriterien unterliegt. Das Core Update im März 2025 hat diese Linie konsequent fortgeführt. Wer Inhalte ohne redaktionellen Anspruch veröffentlicht oder Textbausteine lediglich kombiniert, muss mit negativen Auswirkungen auf das Ranking rechnen.

Auswirkungen auf die Erstellung von SEO-Content für Unternehmensblogs

Die bisher beschriebenen Änderungen zeigen deutlich, in welche Richtung sich die Bewertungssysteme der Google-Suche entwickeln: Inhalte, die oberflächlich aufbereitet sind, keine nachvollziehbare Autorenschaft vorweisen oder sich aus bereits bekannten Textbausteinen zusammensetzen, verlieren an Sichtbarkeit.

Gleichzeitig wird klar, dass Google gezielt Seiten belohnt, die Themen eigenständig erschließen, sachlich aufbereiten und für Nutzerinnen und Nutzer einen erkennbaren Mehrwert liefern. Vor allem Unternehmensblogs stehen hier vor neuen Aufgaben. Der Trend, schnell eigene ChatGPT Texte zu erstellen und zu veröffentlichen, scheint nun durch das neueste Google Update gebrochen zu werden. 

Was gilt als redaktioneller Anspruch – und woran erkennt Google minderwertige Inhalte?

Was ein qualitativ hochwertiger Inhalt ist, wird in den offiziellen Google-Richtlinien nicht abschließend definiert – doch das Unternehmen hat die Kriterien über die Jahre deutlich eingegrenzt. Spätestens seit dem Core Update im März 2025 lässt sich erkennen, welche Merkmale als Kennzeichen für Inhalte mit redaktionellem Anspruch gelten – und woran minderwertige Beiträge zuverlässig erkannt werden.

Was sind redaktionelle Inhalte?

Redaktionelle Inhalte erfüllen generell eine publizistische Funktion. Sie werden nicht automatisiert erstellt oder rein technisch optimiert, sondern verantwortet geplant, fachlich begründet und inhaltlich strukturiert aufgebaut.

Google unterscheidet dabei aber nicht formal nach Textform oder Erscheinungsbild – sondern danach, ob ein Text zielgerichtet, nachvollziehbar, inhaltlich korrekt, und mit erkennbarem Erkenntnisgewinn geschrieben wurde.

Ein redaktioneller Beitrag stellt demnach immer eine möglichst vollständige, sachlich korrekte und thematisch relevante Antwort auf eine konkrete Frage dar. Er benennt Fakten, erläutert Zusammenhänge, erklärt Fachbegriffe und macht kenntlich, woher seine Aussagen stammen. Vage Formulierungen oder generisch zusammengefügte Absätze gibt es nicht. 

Beispiel

Ein Beitrag zum Thema „Zero Trust Architektur“ ist dann redaktionell, wenn er nicht nur definiert, was das Konzept bedeutet, sondern die Vorteile und Umsetzungsstrategien in konkreten IT-Infrastrukturen aufzeigt – idealerweise gestützt durch Quellen, Best Practices und eine nachvollziehbare Autorenrolle. Diese Signale werden in den Systemen der Google-Suche und den Suchalgorithmen nicht mehr nur ergänzt, sondern zentral gewichtet.

Das bedeutet: Inhalte, die lediglich strukturierte Keywords und allgemeine Phrasen („Sicherheit ist wichtig“, „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“) enthalten, aber keine fachlich geprüften Aussagen oder nachvollziehbaren Aufbau liefern, verlieren.

Google betont in diesem Zusammenhang übrigens: Nicht die Anzahl der Absätze, sondern deren Gehalt entscheidet. Das aktuelle Update – nach Einschätzung vieler Analysten das große Core Update des Jahres – zeigt, dass sich die Sichtbarkeit weniger an technischen Faktoren als an Qualität von Inhalten und deren redaktioneller Herkunft orientiert.

Wer „mehr Inhalte“ im Sinne von Textlänge liefert, liefert nicht automatisch besseren Content. Wichtig ist, was ein Beitrag tatsächlich zur Suchintention beiträgt – und wie gut er diese erfüllt.

Indikatoren für minderwertige Inhalte

Anders als bei früheren Anpassungen – etwa dem Panda Update, dem Fred Update oder dem Penguin Update – wird Qualität heute nicht mehr an Einzelmerkmalen gemessen, sondern an einem Zusammenspiel redaktioneller, technischer und semantischer Faktoren.

1. Inhaltliche Redundanz oder Oberflächlichkeit

Texte, die auf den ersten Blick vollständig wirken, aber beim Lesen keine echten Informationen liefern, gelten als problematisch. Google erkennt solche Inhalte u. a. daran, dass sie keine neue Perspektive bieten, keine verlässlichen Quellen nennen oder Fragen nur andeuten, aber nicht beantworten.

Beispiel:
Ein Beitrag über „Cybersicherheit im Mittelstand“, der ausschließlich auf allgemeine Floskeln („Datenschutz ist wichtig“) setzt, aber keine konkreten Maßnahmen, Risiken oder Rechtsgrundlagen benennt, erfüllt aus Sicht der Systeme der Google Suche nicht den redaktionellen Anspruch.

2. Fehlende Aktualität

Ein häufiges Problem für Sichtbarkeitsverluste nach Core Updates sind veraltete Inhalte – etwa Seiten, die seit Jahren nicht gepflegt wurden oder sich auf Gesetzesstände beziehen, die längst überholt sind. Gerade bei Themen wie Datenschutz, Förderprogramme, Softwarelizenzen oder Steuern kann eine fehlende Aktualisierung schlechtere Rankings nach sich ziehen.

Beispiel:
Ein Ratgeber zur „Energieeinsparverordnung“ mit Stand von 2021 verliert nach dem Update 2025 deutlich an Sichtbarkeit. Schließlich wollen die Leserinnen und Leser aktuelle Informationen und keine überholten Inhalte von anno dazumal.

3. Automatisierung ohne redaktionelle Prüfung

Seit dem Helpful Content Update ist klar: Inhalte, die in erster Linie für Suchmaschinen geschrieben wurden – etwa KI-generierte Texte ohne redaktionelle Kontrolle – gelten als potenziell minderwertig. Das betrifft auch Inhalte, die zwar strukturiert, aber rein auf Search-Volumen oder Keyword-Dichte ausgerichtet sind.

Google erkennt diese Inhalte an Mustern, fehlender fachlicher Einordnung, häufigen Wiederholungen und syntaktischer Glättung ohne Aussagewert.

4. Technische Schwächen und Nutzererfahrung

Ein inhaltlich hochwertiger Text kann seit März deutlich schlechter ranken, wenn technische Mängel die Nutzererfahrung stören. Genau hier greifen Maßnahmen wie das Page Experience Update oder die Bewertung durch die sogenannten Core Web Vitals. Beide beziehen sich auf technische Kennzahlen, mit denen Google misst, wie angenehm eine Seite beim Aufruf zu bedienen ist – etwa ob sie schnell lädt, stabil angezeigt wird oder sich auf mobilen Geräten problemlos lesen lässt.

Die Core Web Vitals beinhalten drei Hauptbereiche:

  • Ladegeschwindigkeit (Largest Contentful Paint): Wie schnell ist der Hauptinhalt sichtbar?
  • Layout-Verschiebungen (Cumulative Layout Shift): Springt der Text während des Ladens?
  • Interaktivität (First Input Delay): Wie schnell reagiert die Seite bei Klick?

Auch der Einsatz von strukturierten Daten wird seit dem Core Update 2025 als zusätzlicher Qualitätsfaktor gewertet. Damit sind spezielle Code-Bausteine im Hintergrund gemeint, die Google helfen, die Inhalte einer Seite besser zu verstehen – z. B., ob es sich um einen Ratgeber, ein Rezept oder eine Produktseite handelt.

Beispiel:
Ein Artikel zur Einrichtung von VPN-Lösungen kann fachlich korrekt sein – verliert aber, wenn er auf dem Smartphone nur mit Zoom lesbar ist, keine klare Gliederung hat, oder Texte und Bilder nicht geladen werden.

5. Fehlende Autorität, Einordnung und Zielgruppenbezug

Ein weiterer Grund für Sichtbarkeitsverluste ist die Abwesenheit von Autorenschaft, Quellen oder nachvollziehbarer Einordnung. Inhalte, die nicht erkennen lassen, für wen sie geschrieben wurden, welche Position sie vertreten oder auf welche Fachgrundlage sie sich beziehen, werden seit dem März 2025 Core Update kritischer eingestuft.

Beispiel:
Ein Vergleich von Projektmanagement-Tools ohne Autoreninfo, ohne Methodik, ohne aktuellen Bezug (z. B. zu Entwicklungen seit August 2024), fällt durch – auch wenn der Text vollständig wirkt. Google bezeichnet diese Art von Content als „oberflächlich bei fehlender Absichtserfüllung“.

SEO Text schreiben – das ist jetzt wichtig

Wenn Sie heute Inhalte schreiben, die in den Suchergebnissen (Search results) sichtbar bleiben sollen, müssen Sie verstehen, dass sich Googles Verständnis von Qualität verändert hat. Es geht nicht mehr nur um Keywords im engeren Sinn, sondern um die Erfüllung eines Informationsziels – inhaltlich, strukturell und sprachlich.

Entscheidend ist:

  • Was will die Zielgruppe wissen?
  • Wird die Frage vollständig beantwortet?
  • Ist die Antwort eigenständig recherchiert, nachvollziehbar aufgebaut und redaktionell geprüft?

Texte, die diese Anforderungen nicht erfüllen, werden fortan schlechter ranken. Besonders betroffen sind Seiten, die massenhaft automatisierte Inhalte veröffentlicht haben – häufig generiert durch KI-Systeme, ohne redaktionelle Kontrolle, Kontext oder Quellennennung.

Warum sind KI-Texte ohne redaktionelle Prüfung jetzt problematisch?

  1. Wiederholungen statt echter Erklärung:
    Generative KI liefert verschiedene Variationen derselben Aussage, ohne zusätzliche Informationen oder neue Perspektiven zu liefern. Google erkennt nun diese strukturelle Leere.
  2. Fehlende thematische Tiefe:
    Es fehlen Beispiele, Quellen, Details – oder ein erkennbarer thematischer Fokus.
  3. Keine Quelle, kein Autor, kein Zusammenhang:
    Google erwartet bei hochwertigen Inhalten einen klaren Urheber, eine nachvollziehbare Quellenlage und eine erkennbare Zielsetzung. KI-generierte Texte erfüllen das meist nicht – und entsprechen dann auch nicht dem, was Google unter E-E-A-T (Experience, Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness) versteht.
  4. Mangelnde Passung zur Suchintention (Search Intent):
    Auch wenn ein Text thematisch passend wirkt, beantwortet er oft nicht die eigentliche Nutzerfrage. KI-Texte folgen sprachlichen Mustern, nicht inhaltlicher Logik. Dadurch entsteht ein semantischer Nebel, der an der echten Suchabsicht vorbei schreibt. Das wirkt sich direkt negativ auf die Sichtbarkeit in den Suchergebnissen (Search) aus.
  5. Technisch sauber – aber nicht hilfreich:
    Viele KI-Texte sind formal korrekt mit H2-Überschriften, Meta-Descriptions, strukturierte Listen. Doch ohne Mehrwert. Genau das erkennt Google seit dem Rollout des March 2025 Core Update zuverlässig.

Was bedeutet das für neuen Content in der Praxis?

Neue Inhalte, die heute veröffentlicht werden, unterliegen ab dem Moment der Indexierung also verschärften Qualitätsanforderungen. Google prüft nicht nur die formale Struktur – sondern vor allem, ob ein Text zur konkreten Suchintention passt und einen echten Beitrag liefert. 

Ein aktueller SEO-Text muss heute:

  • Eine klare Fragestellung erkennen lassen. 
  • Die Frage vollständig und korrekt beantworten.
  • Einen eigenen fachlichen Standpunkt vertreten.
  • Möglichst auch Quellen benennen und einordnen.
  • Eine strukturierte Orientierung für die Leserinnen und Leser bieten.

Beispiel:

Ein Beitrag zur Frage „Welche Meldepflichten gelten für E-Rechnungen ab 2025?“ genügt nicht, wenn er nur Gesetzesauszüge wiedergibt.

Er muss auch erklären:

  • Was sich konkret geändert hat?
  • Wie die Umsetzung abläuft?
  • Welche Fallstricke es gibt?
  • Und welche Unterschiede es je nach Branche gibt?

Nur so erfüllt der Text die Erwartungen der Nutzerinnen und Nutzer – und von Google.

Redaktioneller Anspruch ist Voraussetzung für Sichtbarkeit in den Suchergebnissen

Neue Texte ohne klare Zielgruppenansprache, fachliche Einordnung oder nachvollziehbare Struktur haben es schwer, zu ranken oder ihr Ranking zu halten. Besonders relevant sind dabei die Kriterien aus E-E-A-T (Experience, Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness).

Google selbst hat angekündigt, künftig mehr Inhalte von erkennbaren Urhebern sichtbar zu machen – nicht bloß Inhalte aus automatisierten Quellen. Das bedeutet:
Texte brauchen heute eine erkennbare Herkunft, ein durchdachtes Konzept und einen konkreten Nutzen für die Zielgruppe.

Wer daher seit dem Aufkommen von ChatGPT, Claude und Co. seine SEO Texte schnell mal selbst erstellt hat, muss sich nun fragen:

  • Ist mein Text mehr als korrekt – ist er nützlich?
  • Löst er ein Problem – oder simuliert er nur Vollständigkeit?
  • Würde ich den Text als Antwort akzeptieren – oder nach etwas Besserem suchen?

Genau daran wird neuer Content künftig gemessen – und genau hier trennt sich redaktionelle Qualität von bloßer Textgenerierung.

Was bedeutet das Google Update für die Content Strategie?

Für Unternehmen bedeutet das: Qualität ist keine Option mehr. Sie ist ein Muss. 

  • Themen brauchen Tiefe – nicht Textlänge.
  • Inhalte brauchen Einordnung – nicht Keyword-Dichte.
  • Sichtbarkeit entsteht durch Relevanz – nicht durch Veröffentlichungstakt.

Redaktionelle Kompetenz ist damit wieder ein wichtiger Wettbewerbsvorteil.

Wer langfristig Reichweite und Rankings sichern will, braucht Texte, die nicht nur geschrieben, sondern fachlich geführt werden – von Autorinnen und Autoren, die wissen, worauf es in den Suchmaschinen wirklich ankommt.

Möchten Sie Ihre Content-Strategie nachhaltig auf Sichtbarkeit ausrichten, brauchen Sie nicht mehr nur Content – sondern besseren. Durch meine Erfahrung und meinen redaktionellen Anspruch liefere ich Ihnen genau das: Texte, die verstanden werden – von Menschen und von Google.