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SEO und Datenschutz – muss hier was beachtet werden?

Die Einführung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) hatte im Mai 2018 für viel Furore gesorgt. Mittlerweile ist die Aufregung wieder abgeebbt. Teilweise scheint der Schutz der persönlichen Daten sogar bei dem ein oder anderen Thema wieder in Vergessenheit zu geraten. Dass dies nicht passieren sollte, zeigt das Thema SEO und Datenschutz. Hier sollte sich jedes Unternehmen die Frage stellen: Sind die geplanten SEO-Maßnahmen wirklich datenschutzkonform? Was muss hier beachtet werden?

SEO und Datenschutz: zwei unterschiedliche Dinge

Dass SEO die Abkürzung für Search Engine Optimization (Suchmaschinenoptimierung) ist, ist, denke ich hinlänglich bekannt. Dass sich dahinter Maßnahmen und Strategien verbergen, die das Ranking der eigenen Website in Suchmaschinen wie Google verbessert auch. Mit einer gut ausgearbeiteten SEO-Strategie wird bei einer Sucheingabe im besten Fall die eigene Homepage unter den ersten Suchergebnissen angezeigt. Das Ergebnis sind mehr Traffic und Neukunden.

Beim Datenschutz hingegen wird es etwas schwieriger. Was ist das noch gleich. Ein Unternehmen darf meine Daten nicht ohne meine Erlaubnis abspeichern und verarbeiten? Außerdem dürfen meine Daten auch nur für den erlaubten Zweck genutzt werden und nicht darüber hinaus. Und hat Datenschutz jetzt mit SEO zu tun?

Mit SEO das Ranking verbessern, ohne dabei den Datenschutz zu vernachlässigen – geht das?

Jeder, der mit seiner eigenen Website unter den Top-Anzeigen bei Google landen möchte, der weiß, dass dies kein Zufall ist. Dahinter verbirgt sich ein ausgeklügelter Algorithmus des Suchmaschinenbetreibers. Dieser entscheidet, ob eine Homepage anhand verschiedener Kriterien relevant und informativ genug ist, dass sie es verdient hat, auf der ersten Seite zu landen. Am einfachsten gelingt das durch die passenden Keywords.

SEO und Datenschutz: Ist Keywording hier ein Problem?

Der erste Schritt zur Suchmaschinenoptimierung ist das Keywording. Mit diversen Tools werden hier die wichtigsten Schlüsselbegriffe (Keywords) ermittelt, zu denen eine Seite ranken soll, unter Berücksichtigung der jeweiligen Zielgruppen. Basierend auf den definierten Keywords werden dann der Inhalt der Website und deren Struktur optimiert. Wer, wie ich, als Texter und Ghostwriter in Deutschland tätig ist, der wird bei der Keyworderstellung Studierende und Unternehmen mit berücksichtigen. So ist das Ziel, dass bei der Sucheingabe Ghostwriting Bachelorarbeit die eigene Seite weit vorne bei Google auftaucht. Da hier jedoch keinerlei personenbezogene Namen in die Suchmaske von Google eingegeben werden müssen, ist dieser Bereich der Suchmaschinenoptimierung eindeutig datenschutzkonform.

Exkurs: Was sind personenbezogene Daten?

  • Name und Vorname
  • Die private Wohnadresse
  • E-Mail mit Klarnamen wir vorname.nachname@unternehmen.com;
  • Die Nummer des Personalausweises oder Reisepass
  • Die eigene IP-Adresse
  • Teilweise die Cookie-Kennung
  • Die Daten auf der Krankenkassenkarte zur eindeutigen Identifizierung einer Person

Technisches SEO und Datenschutz

Technisches SEO ist die technische Optimierung der Website. Sie ist ebenfalls eine Grundvoraussetzung für ein gutes Ranking. Damit sollen die Inhalte der Seiten so optimiert werden, dass die Algorithmen der Suchmaschinen, diese nicht nur lesen, sondern auch verstehen können. Das Augenmerk liegt dabei oft auf:

  • Der Optimierung der URL.
  • Einer Verbesserung der Linkstruktur.
  • Der Kontrolle der Links und Löschung von denjenigen ohne Ziel (404 Errors).
  • Der Reduzierung der Code-Schnipsel im Quellcode.

Zugleich werden bei der technischen Optimierung Server-Probleme gelöst, um die Ladegeschwindigkeit der Seite (Sitespeed) zu verbessern. Da hierbei aber lauter technische Maßnahmen ergriffen werden, die nichts mit der Eingabe jeglicher Nutzerdaten/Kundendaten zu tun haben, kommen sich hier SEO und Datenschutz ebenfalls nicht in die Quere.

OnPage-Optimierung

Zu den OnPage-Maßnahmen gehört alles, was Sie als Seitenbetreiber_in auf der eigenen Seite direkt verbessern können. Dazu gehört die Erstellung zielgruppenrelevanter Inhalte, beispielsweise Blogartikel, mit denen Sie das Informationsbedürfnis der Interessenten abdecken möchten. Ebenfalls mit dazu gehört die Pflege der Meta-Tags (Meta Description), die dabei hilft, dass die Website sowie deren Inhalte von den Suchmaschinen besser gecrawlt und damit besser gefunden werden. Das Thema ist aber nichts, was Datenschutzbeauftragte in Angst und Schrecken versetzen sollte.

OffPage-Methoden

OffPage-Maßnahmen sollen helfen, von anderen Seiten eingehende Links (Backlinks), zu erhalten. Der erste Schritt hierfür ist die Registrierung in verschiedenen Branchenverzeichnissen. Ein weiterer Schritt, Backlinks zu generieren ist gutes Content Marketing. Dazu gehört das Schreiben von Blogartikeln, Videos, etc. Doch auch diese Maßnahme basiert auf personenbezogenen Daten.

SEO und Datenschutz: kein Grund zur Sorge

Zu allen Unsicherheiten, die bezüglich SEO und Datenschutz vielleicht immer noch bestehen, lässt sich sagen, dass diese Optimierungen der eigenen Website wohl die einzigen sind, die keinerlei Berührungspunkte mit der Datenschutzgrundverordnung haben.

Schließlich möchten Sie mit der Suchmaschinenoptimierung, durch die Optimierung Ihrer Inhalte und Anpassung der technischen Aspekte lediglich für die verschiedenen Suchmaschinen attraktiver werden. Jedoch müssen Sie hierfür nicht direkt auf die Suche nach der Zielgruppe gehen und beispielsweise E-Mail-Adressen von irgendwelchen Websites herauskopieren. Vielmehr sorgen Sie dafür, dass die Zielgruppe Sie findet, und das zu 100 % Datenschutz Konformität.

Möchten auch Sie Unterstützung bei Ihren SEO Beiträgen, Blogartikeln oder suchen Sie nach dem Ghostwriting der Bachelorarbeit, dann wenden Sie sich vertrauensvoll an mich.

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