Onomatopoesie, auch als Lautmalerei bekannt, ist ein sprachliches Stilmittel, das Klänge und Geräusche mithilfe von Wörtern darstellt. Diese Form der Nachahmung ist weit verbreitet und findet sich in vielen Bereichen des Sprachgebrauchs wieder – von der Literatur über den Alltag bis hin zum Marketing.
Die Onomatopoesie erfüllt die Funktion, den Leser emotional anzusprechen und bestimmte Atmosphären zu erzeugen. Durch die Nutzung klangnachahmender Wörter wird eine lebendige und anschauliche Darstellung erreicht, die das Verständnis und die Bildhaftigkeit eines Textes unterstützt.
Das Wichtigste in Kürze:
- Onomatopoesie oder Lautmalerei ahmt Klänge sprachlich nach und erzeugt lebendige und bildhafte Darstellungen.
- Sie wird in Literatur, Alltag und Marketing eingesetzt, um Emotionen zu wecken und Atmosphären zu schaffen.
- Beispiele: Wörter wie „knistern“, „plätschern“ oder „brummen“ verbinden Geräusche mit starken Bildern und Emotionen.
- Onomatopoesie findet oft Verwendung in Slogans, um Produkte akustisch erlebbar zu machen (z. B. „Snap! Crackle! Pop!“).
- Der gezielte Einsatz steigert die Verständlichkeit, Markenbindung und den Wiedererkennungswert.
Was ist Onomatopoesie?
Onomatopoesie, auch bekannt als Lautmalerei, Klangmalerei, Klangnachahmung, Lautnachahmung oder Onomatopöie, bezeichnet ein rhetorisches Stilmittel, das Geräusche mithilfe bestimmter Wörter nachahmt. So lässt die sprachliche Nachbildung den Klang des gemeinten Geräuschs direkt im Kopf der Leserinnen und Leser entstehen. Der Text bekommt dadurch eine anschauliche, bildhafte Wirkung.
Deswegen wird Onomatopoesie oft in der Literatur, bei Comics und in der Lyrik verwendet, um den Texten einen lebendigen Charakter zu geben. Denn egal ob als Interjektion oder eigenständige Wortbildung – die Nachahmung von Geräuschen schafft eine direkte Verbindung zwischen Wort und Klang und macht das Geschriebene spürbar und greifbar.

Welche Arten der Onomatopoesie gibt es?
Onomatopoetische Texte können auf verschiedene Arten erstellt werden. Je nachdem, wie die Geräusche sprachlich nachgeahmt werden:
- Wortbildende Onomatopoetika: Diese Wörter imitieren Klänge direkt und gehören spezifischen Wortarten an. Beispiele sind das Verb „krächzen“ oder das Substantiv „Kuckuck“.
- Interjektionen: Als Ausrufe oder Empfindungswörter ahmen sie Geräusche nach, ohne einer bestimmten Wortart zugeordnet zu sein. Beispiele hierfür sind „Peng!“ oder „Psss!“.
- Umschreibende Onomatopoetika: Diese Wörter beschreiben Klänge indirekt, indem sie bestimmte Eigenschaften oder Assoziationen hervorrufen. Beispiele sind „blechern“ oder „trompetend“.
Was ist eine Onomatopoesie – Beispiele?
Zum besseren Verständnis hier eine Liste mit Beispielen für Onomatopoesie:
| Wortbildende Onomatopoetika | Interjektionen | Umschreibende Onomatopoetika |
| krächzen | Peng! | blechern |
| gurren | Tröt! | metallisch |
| flüstern | Psss! | trompetend |
| flöten | Oh! | hölzern |
| fiepsen | Boing! | |
| mampfen | Hmpf! | |
| meckern | Bäh! | |
| grunzen | Aua! | |
| hecheln | Äh! | |
| pfeifen | Wuff! | |
| hauchen | Puh! | |
| schnorcheln | Boing! | |
| säuseln | Blabla! | |
| rascheln | Muhahaha! |
Noch verständlicher wird das beliebte Stilmittel vielleicht mit Bezug auf Alltag und Beruf.
Onomatopoesie im Alltag
Onomatopoesie spielt auch im alltäglichen Sprachgebrauch eine Rolle.
- Tierlaute:
- Miau – Katze
- Wuff – Hund
- Kikeriki – Hahn
- Muh – Kuh
- Naturgeräusche:
- Plätschern – Wasser
- Rauschen – Wind
- Knistern – Feuer
- Alltagsgeräusche:
- Klingeln – Telefon
- Brummen – Motor
- Zischen – Dampf
Onomatopoesie in der Literatur
In der Literatur wird Onomatopoesie, eingesetzt, um durch die Nachahmung der Geräusche mit sprachlichen Mitteln eine lebendige Atmosphäre zu erschaffen. Vor allem in der Poesie ist das rhetorische Stilmittel sehr beliebt, um das Erlebte und das Gehörte visuell, lebendiger und anschaulicher zu gestalten, in die Sprache zu übertragen und Bilder im Kopf des Lesers zu schaffen.
Ein bekanntes Beispiel für ein solch lautmalerisches Gedicht ist Christian Morgensterns Gedicht „Das große Lalula“, das durch Verwendung von Onomatopoesie eine ungewöhnliche und klangvolle Wirkung erzeugt. So wirken die Laute in Morgensterns Werk an eine lautmalerische Synästhesie, die das Gedicht trotz seiner Wortneuschöpfungen verständlich und eindrucksvoll werden lässt:
Das große Lalula
Kroklokwafzi? Semememi!
Seiokrontro – prafriplo:
Bifzi, bafzi; hulalemi:
quasti basti bo…
Lalu lalu lalu lalu la!
Hontraruru miromente
zasku zes rü rü?
Entepente, leiolente
klekwapufzi lü?
Lalu lalu lalu lalu la!
Simarar kos malzipempu
silzuzankunkrei!
Marjomar dos: Quempu Lempu
Siri Suri Sei!
Lalu lalu lalu lalu la!
Auch Clemens Brentano verwendete Onomatopoesie, um Geräusche nachzuahmen und sie literarisch darzustellen.
Wiegenlied (Clemens Brentano)
Süß ist’s, wenn die Sonnenstrahlen
Durch die dunklen Blätter fallen,
Wenn sich mit der Liebe Blicke
Blumen einen Kranz im Glücke.
Singt ein Lied so süß gelinde,
Wie die Quellen auf den Kieseln,
Wie die Bienen um die Linde
Summen, murmeln, flüstern, rieseln.
In der letzten Strophe zeigt sich die lautmalerische Wirkung besonders im letzten Vers. Hier folgen 4 Onomatopoetika aufeinander: Das Summen erinnert an Bienen, das Murmeln an einen gedämpften Bach, das Flüstern an ein leises Geräusch und das Rieseln an ein sanftes Fließen. So gelingt mithilfe von Lautmalerei eine naturnahe Klanglandschaft, die einen lautmalerisch in eine ruhige, naturnahe Atmosphäre eintauchen lässt.

Lautmalerei im Marketing
Auch im Marketing wird Onomatopoesie verwendet, um durch lautmalerische Wörter die Aufmerksamkeit der Kunden zu gewinnen und eine lebendige Atmosphäre zu schaffen.
Ein bekanntes Beispiel für den Einsatz von Onomatopoesie im Marketing ist die Verwendung von lautmalerischen Wörtern wie „knusprig“ oder „spritzig“ in der Werbung für Lebensmittel. Diese Wörter ahmen die Geräusche nach, die mit den Produkten verbunden sind, und erzeugen ein starkes bildliches und akustisches Erlebnis.
Die Verwendung von Onomatopoesie in Werbetexten oder Werbeslogans ist ebenfalls ein effektives rhetorisches Stilmittel, da es das Produkt nicht nur visuell, sondern auch akustisch erlebbar macht. So entsteht eine starke emotionale Bindung zwischen dem Kunden und dem Produkt. Bestes Beispiel ist das Wort „Blubb“ aus der bekannten Spinatwerbung.
Durch das gezielte Spiel mit den Lauten einer Sprache können Werbetreibende die Wirkung ihrer Botschaften verstärken und die Aufmerksamkeit der Kundinnen und Kunden für das Produkt oder die Dienstleistung maximieren.
Wirkung der Onomatopoesie im Alltag und Business
Generell werden durch die Lautmalerei starke Assoziationen geweckt. Dies liegt am sogenannten „sound-symbolism“, bei der die Bedeutung eines Wortes durch den Klang verstärkt wird. So verbinden wir mit bestimmten Geräusche Gefühle oder Erinnerungen. Beispielsweise wird das Wort „Knistern“ mit der wohligen Wärme eines Kaminfeuers assoziiert.
Deswegen wird im Marketing diese psychologische Wirkung gezielt genutzt, um Produkte emotionaler und einprägsamer zu präsentieren. Die Onomatopoesie hilft Marketer dabei, bestimmte Emotionen zu verstärken oder eine bestimmte Atmosphäre zu schaffen.
Beispiele für Werbeslogans mit Onomatopoesie:
- „Snap! Crackle! Pop!“ – Rice Krispies: Dieser Slogan ahmt die Geräusche nach, die entstehen, wenn Milch auf die Frühstücksflocken gegossen wird. Die Verwendung von „Snap“, „Crackle“ und „Pop“ vermittelt die Knusprigkeit des Produkts und bleibt durch die klangliche Gestaltung im Gedächtnis.
- „Plop, plop, fizz, fizz. Oh, what a relief it is!“ – Alka-Seltzer: Hier werden die Geräusche des sprudelnden Brausetablettengetränks onomatopoetisch nachgeahmt. Die Lautmalerei „plop“ und „fizz“ verstärkt die Assoziation mit der sprudelnden Wirkung des Produkts.
- „Clunk Click Every Trip“ – Britische Verkehrssicherheitskampagne: Dieser Slogan verwendet die Geräusche „clunk“ (das Schließen der Autotür) und „click“ (das Einrasten des Sicherheitsgurts), um die Bedeutung des Anschnallens zu betonen.
- „Knack und Back“ – Knack & Back: Der Slogan ahmt das Geräusch des Aufbrechens und Backens nach und betont die Frische der Backwaren.
Warum wirkt Onomatopoesie? Psychologische Wirkungsweisen von Neuromarketing und Lautsymbolik
Dass Slogans wie „Knack & Back“ oder Markennamen wie „KitKat“ so gut funktionieren, ist kein Zufall. Hier hat das Neuromarketing mittels Hirnscans (fMRT) nachgewiesen, dass unser Gehirn Kaufentscheidungen nicht rational, sondern weitgehend unbewusst auf Basis von sensorischen Reizen trifft. Sprache ist dabei kein neutraler Informationsträger, sondern ein multisensorischer Stimulus, der Klang, Rhythmus und Bedeutung gleichzeitig transportiert.
Neurowissenschaftlich bedeutet das, dass das Gehirn Wortbedeutung und Wortklang nicht getrennt verarbeitet. Während semantische Inhalte in sprachverarbeitenden Arealen analysiert werden, aktiviert der Klang eines Wortes parallel auditive und motorische Netzwerke. Diese parallele Verarbeitung führt dazu, dass ein Wort bereits bewertet wird, bevor es vollständig „verstanden“ ist.
Der zentrale Fachbegriff hierfür ist Processing Fluency. Er beschreibt, wie mühelos ein Reiz verarbeitet werden kann. Je geringer die kognitive Anstrengung, desto positiver fällt die unbewusste Bewertung aus. Studien aus dem Neuromarketing zeigen mithilfe funktioneller Magnetresonanztomografie, dass kongruente Reize, also solche bei denen Klang, Artikulation und Bedeutung zusammenpassen, eine geringere Aktivierung in belastenden Kontrollarealen erfordern. Gleichzeitig werden Belohnungszentren stärker angesprochen.
Klangliche Kongruenz spart dem Gehirn Energie. Diese Energieeinsparung ist kein abstrakter Vorteil, sondern wird neurochemisch belohnt, unter anderem durch eine erhöhte Dopaminausschüttung. Das Resultat ist ein positives Gefühl, das Konsumenten als Sympathie, Vertrauen oder Attraktivität des Produkts interpretieren. Onomatopoesie nutzt genau diesen Mechanismus, indem sie Bedeutung und Klang in Einklang bringt und damit die Processing Fluency maximiert.
Der Bouba-Kiki-Effekt
Der Bouba-Kiki-Effekt liefert den experimentellen Beweis dafür, dass Laute universelle Formassoziationen hervorrufen. In klassischen Experimenten werden Testpersonen zwei abstrakte Formen gezeigt: eine rundlich-weiche und eine spitz-zackige. Ohne weitere Erklärung sollen sie entscheiden, welche Form „Bouba“ und welche „Kiki“ heißt. Kultur- und sprachübergreifend wird „Bouba“ der runden und „Kiki“ der kantigen Form zugeordnet.
Der Mechanismus dahinter liegt in der phonetischen Struktur der Laute. Buchstaben wie K, P oder T entstehen durch einen abrupten Luftstopp mit anschließendem explosionsartigem Austritt. Diese Artikulation wird vom Gehirn als hart, scharf und kantig gedeutet. Buchstaben wie M, L oder N werden dagegen als weich und fließend wahrgenommen. Ergänzend wirken die Vokale: dunkle, offene Vokale wie „u“ oder „o“ verstärken den Eindruck von Volumen und Rundheit, helle Vokale wie „i“ oder „e“ erzeugen Spannung und Schärfe.
Hinzu kommt die Mundmotorik. Beim Aussprechen von „Bouba“ runden sich die Lippen, der Mund öffnet sich weich. Bei „Kiki“ wird der Mund breit und angespannt, die Artikulation präzise und spitz. Das Gehirn verknüpft diese körperliche Bewegung automatisch mit visuellen Eigenschaften. Klang wird zu Form. Diese Kopplung ist synästhetisch: Ein akustischer Reiz aktiviert visuelle Erwartungen.
Für Marken bedeutet das: Passt der Klang eines Namens nicht zur Produkteigenschaft, entsteht eine Dissonanz. Das Gehirn muss widersprüchliche Signale auflösen, die Processing Fluency sinkt, das Vertrauen wird unbewusst reduziert. Umgekehrt erhöht lautliche Übereinstimmung die Verarbeitungsflüssigkeit und damit die Kaufwahrscheinlichkeit.
Embodied Cognition
Embodied Cognition erklärt, warum Wörter nicht nur verstanden, sondern körperlich simuliert werden. Nach der Simulationstheorie ist das Gehirn ein Vorhersage- und Nachahmungssystem. Bedeutung entsteht dadurch, dass sensorische und motorische Erfahrungen innerlich nachgestellt werden.
Dieser Mechanismus ist neuronisch belegt. Beim Lesen des Wortes „Zitrone“ zeigt sich Aktivität im gustatorischen Cortex, also im Geschmackszentrum. Wörter wie „knacken“ oder „knirschen“ aktivieren den auditorischen Cortex, obwohl kein Geräusch zu hören ist. Das Gehirn reagiert dennoch, als würde die Handlung tatsächlich stattfinden. Dieser Effekt wird mit dem Spiegelneuronen-Prinzip in Verbindung gebracht, auch wenn er darüber hinausgeht.
Der Klang der Wörter reduziert dadurch die psychologische Distanz. Abstrakte Begriffe wie „lecker“ oder „hochwertig“ bleiben kognitiv und distanziert. Lautmalerische, sensorische Wörter erzeugen unmittelbare Erfahrung. Aus einem abstrakten Wort wird somit schnell ein Erlebnis. Das Produkt rückt emotional näher an den Kunden/die Kundin heran, ohne eine zusätzliche Argumentation.
Genau darin liegt die Wirkung der Onomatopoesie im Marketing: Sie verbindet lautliche Kongruenz, neuronale Simulation und kognitive Entlastung. Das Ergebnis ist höhere Processing Fluency und damit mehr Vertrauen und höhere Abschlusswahrscheinlichkeit.
Abgrenzung zu anderen rhetorischen Stilmitteln
Alles in allem ist die Onomatopoesie relativ leicht zu erkennen. Dennoch empfiehlt es sich, bei dem ein oder anderen Stilmittel etwas genauer hinzusehen:
- Alliteration: Hier werden aufeinanderfolgende Wörter mit dem gleichen Anfangslaut verwendet, um den Klangfluss zu betonen. Beispiel: „Milch macht müde Männer munter.“ Im Gegensatz zur Onomatopoesie will man bei der Alliteration nicht den Klang mit sprachlichen Mitteln nachahmen. Vielmehr soll damit etwas hervorgehoben werden.
- Assonanz: Dieses literarische Stilmittel steht für die Wiederholung von Vokalen in benachbarten Wörtern, um einen harmonischen Klang zu erzeugen. Beispiel: „Ottos Mops trotzt.“
- Anapher: Die Wiederholung eines Wortes oder einer Wortgruppe am Beginn aufeinanderfolgender Sätze oder Verse zur Betonung. Beispiel: „Wer nie sein Brot mit Tränen aß, / Wer nie die kummervollen Nächte…“ Im Gegensatz dazu konzentriert sich die Onomatopoesie auf die klangliche Nachahmung.
- Metapher: Ein bildhafter Ausdruck, bei dem ein Wort oder eine Phrase in übertragener Bedeutung verwendet wird. Beispiel: „Ein Meer von Menschen.“ Die Metapher schafft neue Bedeutungen durch Übertragung, während die Onomatopoesie direkt Geräusche nachahmt oder mit einem Geräusch ein neues Wort entstehen lässt.
- Personifikation: Hier bekommen unbelebte Dinge oder abstrakte Begriffe menschliche Eigenschaften. Beispiel: „Die Sonne lacht.“

Verwendung der Lautmalerei bei Texten für Blog und Marketingkampagnen
Und wie hilft Ihnen nun das Wissen um die Wirkung der Onomatopoesie als rhetorisches Stilmittel beim Schreiben Ihrer Texte oder Ihrer Marketingkampagnen?
Lautmalerische Wörter wie „knistern“, „plätschern“ oder „brummen“ erzeugen sofort Bilder im Kopf. Diese sensorischen Eindrücke fördern das Eintauchen in den Text und schaffen eine emotionale Verbindung zum Inhalt. So könnte ein Ofenbauer beispielsweise mit diesem Verkaufstext auf neue Modelle aufmerksam machen: „Das Knistern der Flammen verbreitete eine gemütliche Atmosphäre.“
Gleichzeitig kann durch den Einsatz der Onomatopoesie die Markenidentität gestärkt werden. Ein prägnanter Slogan mit lautmalerischen Elementen bleibt leichter im Gedächtnis und differenziert die Marke von Wettbewerbern. Ein bekanntes Beispiel ist der Slogan „Snap! Crackle! Pop!“ von Rice Krispies, der die Geräusche des Produkts beim Verzehr nachahmt und so die Knusprigkeit betont.
Außerdem lassen sich komplexe Sachverhalte durch wortbildende Onomatopoesie leichter erklären. Begriffe wie „surren“ oder „brummen“ vermitteln unmittelbar ein Geräusch, das der Leser kennt. So werden technische oder abstrakte Inhalte mit wenig Aufwand verständlich. Ein Hersteller von elektrischen Zahnbürsten könnte in seiner Werbung den Begriff „surren“ verwenden, um die sanfte, aber effektive Vibration der Bürste zu beschreiben. Ein möglicher Slogan wäre: „Erleben Sie das sanfte Surren für ein strahlendes Lächeln.“ Hier wird das Geräusch der Zahnbürste mit einem positiven Reinigungserlebnis verknüpft.
Dazu kommt: Der gezielte Einsatz gibt Ihren Texten eine einzigartige Note, fördert Ihren Wiedererkennungswert und macht Sie konkurrenz- und wettbewerbsfähig. Probieren Sie es aus!
FAQs: Häufige Fragen zum Thema Onomatopoesie
Nein, „LOL“ ist keine Onomatopoesie. Hier handelt es sich um ein Akronym (Abkürzung) für Laughing Out Loud. Es beschreibt eine Handlung, ahmt aber nicht das Lachens nach. Das wäre bei Hahaha oder Hihihi der Fall.
Ja, „sksksk“ ist eine moderne Form der Lautmalerei. Der Ausdruck „sksksksk“ (oft verbunden mit „VSCO Girls“) imitiert ein zischendes, kicherndes Geräusch, und stellt ein unterdrücktes Lachen, Aufregung oder einen „Tastatur-Smash“ dar.
Es gibt drei Arten der Onomatopoesie: Wortbildende Onomatopoesie wie klappern, oder rasseln. Interjektionen (Ausrufe, Nachahmungen) von direkten Geräuschen wie Peng oder Aua. Und die umschreibende Onomatopoesie, die kein Geräusch nachahmt, aber durch ihre Klangfarbe an das Geräusch erinnert. Wie bei metallisch oder dumpf.

Als Senior Texterin und Senior Copywriterin schreibe ich SEO-optimierte Texte für Unternehmen verschiedener Branchen. Außerdem biete ich extra SEO Schulungen und Texter-Schulungen an (SEO Beratung). In meiner Freizeit schreibe ich natürlich auch, bevorzugt Kinderbücher. Und wenn ich nicht am Schreibtisch sitze, genieße ich das Wandern in meiner Heimat, dem Bayerischen Wald.