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SEO Trends 2024: So werden Sie erfolgreich – SEO im Jahr 2024: Was wird sich verändern? Was bleibt? Teil 1

Während digitales Marketing und SEO sich ohnehin ständig weiterentwickeln, hat SEO in diesem Jahr wegen der steigenden Beliebtheit von KI eine noch dramatischere Veränderung erlebt. So mussten Google und andere große Suchmaschinen KI zunehmend in ihre Suchalgorithmen integrieren. Daher müssen Marketingfachleute und SEO-Experten die neuesten Trends und Entwicklungen verstehen, die SEO heute ausmachen und definieren.

SEO 2024 Trend Teil 1

1. SEO Trend 2024: Die Rolle der KI im aktuellen Suchalgorithmus

Die künstliche Intelligenz hat in den letzten Jahren, insbesondere durch den Aufstieg von ChatGPT, Bing AI und Google Bard, stark an Popularität gewonnen. Diese Entwicklung hat nicht nur die Art und Weise, wie Benutzer Inhalte konsumieren, verändert. Sie hat auch den Suchalgorithmus und das Thema SEO stark beeinflusst und wird es auch weiter verändern.

In den letzten Jahren war Google einer der prominentesten Akteure in der KI-Revolution, insbesondere mit der Einführung von Google Bard. Doch Google hat KI auch in einer Vielzahl seiner Produkte und Dienstleistungen implementiert, einschließlich seines Suchalgorithmus.

Durch die Integration von KI in den Algorithmus konnte Google eine größere Menge an Daten analysieren. In der Praxis kann Googles neuer KI-getriebener Algorithmus komplexe Muster und Nuancen in der natürlichen Sprache, Absicht und Kontext eines Benutzers effizienter verstehen, was zu präziseren und relevanteren Suchergebnissen führt.

Verbessertes Verständnis von Absicht und Kontext

Mit der Nutzung von fortgeschrittenen neuronalen Netzwerken und maschinellem Lernen hat Google bedeutende Fortschritte im Verständnis der zugrunde liegenden Absicht, Bedeutung und des Kontexts hinter Suchanfragen gemacht, selbst wenn die Anfrage in einer mehrdeutigen, konversationellen oder komplexen Weise formuliert wird.

Mit dem tieferen Verständnis der Benutzerabsichten und Suchkontexte kann Google fortan personalisierte Ergebnisse anbieten, die auf die Benutzerinnen und Benutzer individuell zugeschnitten sind.

Bereitstellung hochwertiger Suchergebnisse

Mittels KI konnte Google auch sein Verständnis komplexer natürlicher Sprache verbessern. Der neue Suchalgorithmus kann nun den Kontext, die Stimmung und die Semantik von Inhalten besser interpretieren. Damit ist eine genauere Analyse der Bedeutung und Qualität der in Webinhalten enthaltenen Informationen möglich. Dies führt dazu, dass Google relevantere Suchergebnisse liefert, die der Suchabsicht des Benutzers entsprechen.

Exkurs: Googles Sicht auf KI-generierte Inhalte

Eine der Kernfähigkeiten von ChatGPT oder Google Bard ist ihre Fähigkeit, Inhalte (z. B. E-Mails, Social-Media-Posts, Blogposts usw.) viel schneller als Menschen generieren zu können. Dieses Phänomen hat eine Debatte darüber ausgelöst, wie Google und andere Suchmaschinen diesen KI-generierten Inhalt in ihren Suchalgorithmen behandeln werden.

Google hat deutlich gemacht, dass deren Hauptmission weiterhin darin besteht, seinen Nutzern hochwertigen Content zu liefern – egal ob von Menschenhand geschrieben oder von einer KI verfasst. Qualität und Relevanz sind entscheidend!

Das bedeutet:

  1. Selbst wenn ein Inhalt zu 100 % von KI generiert wird, kann er in Googles SERPs (Suchmaschinenergebnisseiten) erfolgreich ranken, solange er relevant, autoritär und wertvoll für die Leserinnen und Leser ist.
  2. Wir können das System nicht austricksen, indem wir KI-unterstützte Inhaltsproduktion verwenden, ohne bedeutungsvolle und substanzielle Inhalte zu produzieren.

Während KI-Tools bei der Erstellung von Gliederungen, der Optimierung von Inhalten für SEO und der Durchführung von Analysen hilfreich sein können, sind sie (zumindest noch) kein Ersatz für die Bereitstellung relevanter und wertvoller Informationen, die den Absichten und Erwartungen menschlicher Leserinnen und Leser entsprechen.

SEO 2024

2. Bessere Erkennung von minderwertigen Links und Spam – SEO Trend 2024

Bereits 2018 nahm Google SpamBrain, ein KI-betriebenes Spam-Erkennungssystem, in seinen Algorithmus auf.

SpamBrain kann spammy/irrelevante Inhalte effektiver identifizieren und bestrafen. Dazu gehören beispielsweise Keyword-Stuffing, Link-Schemata (z. B. Private Blog-Netzwerke), Cloaking oder andere Methoden. Neben SpamBrain verwendet Google auch eine andere KI, um die Qualität von Links besser erkennen zu können.

Links (insbesondere Backlinks/eingehende Links) bleiben einer der wichtigsten Rankingfaktoren im Ranking-Algorithmus von Google. Indem Google hochwertige und minderwertige Links genauer unterscheiden kann, stellt es sicher, dass nur hochwertige und vertrauenswürdige Inhalte an der Spitze seiner SERPs ranken können.

Dieses KI-betriebene Spam-Erkennungssystem kann letztendlich dazu beitragen, die Benutzererfahrung der Suchmaschine von Google zu verbessern. Indem es spammy Inhalte daran hindert, hoch in den Suchergebnissen zu ranken, finden Benutzer wahrscheinlicher hochwertige und relevante Inhalte, die ihren Absichten bei jeder Suche entsprechen.

3. Die zunehmende Bedeutung der Nutzerverhaltensfaktoren

In den letzten Jahren gab es auch eine bemerkenswerte Verschiebung in den Suchalgorithmen hin zur Nutzung von Nutzerverhaltensfaktoren als Maßstab für die Inhaltsqualität.

In der Vergangenheit verließ sich Google mehr auf traditionelle SEO-Metriken wie Keyword-Dichte oder Backlink-Profil. Jetzt aber berücksichtigt Google, wie Benutzerinnen und Benutzer mit Webseiten interagieren: Wie lange bleiben sie auf der Webseite (Verweildauer)? Wie hoch ist die Absprungrate? Wie viele Seiten durchsucht der Benutzer, bevor er die Website verlässt?

Diese Nutzerverhaltensmetriken geben Google wertvolle Daten, um die Relevanz und den Wert einer Webseite aus den Augen der Nutzerinnen und Nutzer bestimmen zu können. Das wiederum beeinflusst die Platzierung der Seite in den Suchergebnissen erheblich.

Beispielsweise deutet ein Suchergebnis mit einer hohen Klickrate darauf hin, dass diese Seite für ihr beabsichtigtes Publikum attraktiv ist und der Suchabsicht des Publikums entspricht. In solchen Fällen kann Google die Platzierung dieser Seite in den SERPs bewusst erhöhen.

Andererseits deutet eine Seite mit einer hohen Absprungrate darauf hin, dass die Benutzer die Seite nicht relevant finden und möglicherweise nicht genug Wert darin finden. Google kann dann die Platzierung der Seite aktiv im Suchranking herabsetzen.

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Integration von anonymisierten Daten in Ranking-Algorithmen

Neben der Prävalenz der Nutzerverhaltensfaktoren hat Googles Übernahme von KI und maschinellem Lernen in seinen Suchalgorithmus es ermöglicht, anonymisierte Benutzerdaten zu nutzen – einschließlich, aber nicht beschränkt auf die von einzelnen Benutzerinnen und Benutzern eingegebenen Suchzeiten, die Seite, die sie besuchen, die Links, auf die sie klicken, und so weiter.

Google verwendet diese anonymisierten Daten, um seine maschinellen Lernmodelle zu trainieren. Damit will es die Bedeutung hinter Suchanfragen besser verstehen: Wonach wird gesucht, wie sollen die Seiten entsprechend den kollektiven Benutzerpräferenzen und -verhalten gerankt werden.

Durch die Analyse anonymisierter Daten kann Google auch Trends und Muster identifizieren, Einblicke in Benutzerverhalten gewinnen und die Genauigkeit der Suchergebnis-Rankings verbessern.

Evolution hilfreicher Inhaltsupdates (H/C4) für benutzerzentrierte Inhaltskreation

In Übereinstimmung mit Googles zunehmendem Fokus auf Nutzerverhaltensfaktoren arbeitet das Unternehmen auch an einer neuen Initiative namens Helpful-Content-Update (H/C4). Damit sollen Websites belohnt werden, die informative und hilfreiche Inhalte veröffentlichen.

Mit diesem neuen Algorithmus-Update verwendet Google jetzt zahlreiche Faktoren, um die „Hilfe“ des Inhalts messen zu können: von der Genauigkeit der Informationen, Lesbarkeit bis hin zu sozialem Teilen und Benutzerengagement-Metriken.

Dieses H/C4-Update repräsentiert Googles zunehmenden Fokus darauf, seinen Benutzern nützlichen und relevanten Content zu bieten. Somit müssen SEO-Experten den Fokus von der alleinigen Inhaltsoptimierung mit hochfrequentierten Keywords auf die tatsächliche Erstellung von Inhalten verlagern. Inhalte, die den Bedürfnissen des Zielpublikums entsprechen und einen gewissen Mehrwert liefern.

Zusammengefasst bedeutet das:

  1. Marketingfachleute und SEO-Profis müssen sich darauf konzentrieren, Inhalte zu erstellen, die hilfreich und informativ sind, anstatt zu versuchen, allein dem Suchmaschinenalgorithmus zu „gefallen“.
  2. Die SEO-Experten sollten die Nutzerverhaltensmetriken auf ihren Websites verfolgen, um zu verstehen, wonach die User suchen, und entsprechend danach handeln zu können.
  3. SEO-Profis müssen die richtigen Techniken und Tools verwenden, um die Website und ihre Inhalte für das Benutzerverhalten zu optimieren.

4.   Eine wachsende Bedeutung der User Experience Optimierung (UXO) in SEO 2024

Im Zusammenhang mit Googles Verschiebung hin zur Nutzung der Nutzerverhaltensfaktoren beim Ranking von Websites hat auch die Bedeutung der User Experience Optimierung (UXO) im SEO-Bereich deutlich zugenommen.

Hinter UXO steht der Aufwand, eine Website so zu gestalten und zu optimieren, dass sie einfach zu bedienen und zu navigieren ist, um ein nahtloses und benutzerfreundliches Erlebnis zu bieten. Die Grenzen zwischen UXO und SEO verschwimmen zunehmend, und die Fähigkeit, die beiden zu harmonisieren, wird für SEO-Profis immer wichtiger.

Das bedeutet, dass es für den Erfolg in SEO nicht mehr ausreicht, die Website nur für Keywords zu optimieren und mehr Backlinks zu erhalten; wir müssen auch benutzererfahrungsbezogene Faktoren wie mobile responsiveness, Ladegeschwindigkeit, optimale Navigation und klare CTA (Call-to-Action)-Elemente berücksichtigen.

Es wird mehr und mehr notwendig, traditionelle SEO-Strategien mit UX-Best Practices zu kombinieren, um eine nahtlose, zufriedenstellendere Benutzerreise zu schaffen, um das Engagement zu erhöhen und eine höhere Sichtbarkeit und Erfolg in den SERPs zu erreichen.

Möchtest du wissen, welche Punkte beim Thema SEO 2024 noch im Trend liegen? Das erfährst du im zweiten Teil!


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